The Theory Collection


Gehör-Training melodisch/harmonisch.

Wat auf'de Ohren ham?

Vor kurzem sah ich im amerikanischen Bass Player eine Anzeige, in der eine Cassette und ein kleines Buch über Eartraining (Gehör-Training) angeboten wurde. Und das für satte 59$. Entweder spinnen die, oder ich habe keinen Draht dazu, Geld zu machen. Vielleicht sollte ich auch Bücher schreiben ...

Stellt sich noch die Frage, ob dieses Thema nun in den Bereich Theorie gehört, oder nicht eigentlich Talking Hands's Thema wäre, so wegen Guitarristos mit Les Pauls und so, ..., aber lassen wir das beiseite. Was ist das überhaupt, Eartraining? Reicht es, einmal die Woche zwei volle Milchkannen mit Klammern an die Muscheln zu hängen und dann noch mit den Öhrchen zu wackeln? Oder ist das Wahrnehmen einer Quelle-Quarzuhr in 57 Metern Entfernung massgeblich?

Spass beiseite, das Thema ist erheblich ernster. Es geht, genau betrachtet, um zwei Themen, die gelegentlich durcheinander geworfen werden. Thema #1 ist die Fähigkeit, Intervalle und Akkorde (damit auch Leitern etc.) durch reines Hören identifizieren zu können. Darum werden wir uns hier kümmern. Eine zweite Story ist unter verschiedenen Begriffen zu finden, im Deutschen: 'absolutes Gehör', und alle weiteren Randthemen, die mit dem Erkennen von Noten zu tun haben. Ich hatte in meiner Jugend (die schon unendlich weit zurückliegt) in meinem Dunstkreis einen Keyboarder, der, wenn man irgendeine Taste auf seinem Pianissimo drückte, einem die Note sagen konnte. Und das mit enormer Treffsicherheit. Und: er hörte ein Stück und spielte es fast fehlerfrei nach. Sein Spitzname war 'Emerson', keine Frage warum wohl. Aber das ist die eine Story. Dieses Gehör nutzte ihm nichts, denn im Bereich eigener Sachen = Kreativität dudelte er so im Bereich des Gefrierpunktes herum. Und berühmt ist er auch nicht geworden.

Bleiben wir also lieber bei dem, was uns die Natur an Fähigkeiten mitgegeben hat, und widmen wir uns einem Teilbereich des Gesamtthemas Gehör-Training, der sehr wichtig ist und vielfach vernachlässigt wird, obwohl er ohne grosse materielle Aufwände bewältigt werden kann. Vielleicht erscheint er deshalb weniger wichtig als Instrumente, Amps und Effektgeräte. Es ist mal wieder etwas, was man nicht kaufen kann.

Der Sache erster Teil

Es ist eine enorme Hilfe, wenn man in der Lage ist, ein harmonisches Intervall zu hören und es sofort benennen zu können. Kann man dies, und kann man ein Intervall dann ohne Nachdenken auf's Griffbrett abbilden, so hat man die Möglichkeit, eine gehörte Linie ohne weiteres Überlegen nachzuspielen. Man erkennt das Intervall, man hat das Intervall auf dem Griffbrett und ab geht die Post. Je besser dieser Mechanismus funktioniert, und je verinnerlichter dieses Hören = Intervall = Spielen ist, desto mehr setzt beim Spielen auch ein Automatismus ein, der bewirkt, dass das, was man im Kopf hat, auch auf's Instrument umgesetzt werden kann. Sprich: man kann im Idealfall spielen, was man sich denkt. Das ist das innere Ziel des Gehör-Trainings: auf dem Griffbrett sehen, was man hört, und was man im Kopf hört auf das Griffbrett umzusetzen. Das ist das Idealziel, wie weit man sich diesem nähert ...

Vorteil Zwo: Transkribieren, keine Frage. Numero Tres: Gitarrist spielt geilen Riff, kennt aber die Akkorde nicht. Intensives Gehörtraining ermöglicht es auch, einen kompletten Akkord zu identifizieren, ohne Bundstäbchen-Zählen und Intervall-Rechnerei. Ende der Werbung.

Überzeugt! Mach ich sofort!

Gemach, gemach. Da sind ein paar kleine Fussangeln an der Sache, die heissen 'Zeit', 'Geduld', 'Üben'. Ein gutes musikalische Gehör entsteht nicht in drei Wochen, sondern ist eine Sache, die man über längere Zeit entwickeln muss. Und dies nicht nur mal gelegentlich im stillen Kämmerlein, sondern permanent. Mit Musik hören, spielen, wahrnehmen. Es erfordert eine Bereitschaft und einen Willen. Aber das haben wir ja genug.

Und noch eine kleine Schweinerei an der Story: das Erkennen von Intervallen und Intervall-Qualitäten ist etwas, was nicht im bewussten Bereich des Denkens geschieht, sondern aus dem emotionalen Teil des Wahrnehmens kommt. Unsere Sinne, und hier gerade Hören und Riechen, sind sehr stark mit dem emotionalen Teil unserer Wahrnehmung verbunden, weil in unserer Vorgeschichte überlebenswichtig und daher möglichst abgekoppelt vom Nachdenken im rationalen Sinne. Und dieser Teil des Gehirns ist leider langsam und lernt gemächlich, ist aber dafür sehr dauerhaft für Prägungen. Und deshalb dauert diese Entwicklung von Fähigkeiten so lange, denn sie können nicht einfach angelesen werden. Wir reden von Musik, nicht von Mathe. Wir reden von Emotionalität und Wahrnehmung. Und deshalb ist das Thema Gehör-Schulung auch so langwierig und mühsam. Weshalb viele daran vorbeigehen und diesen Schlüssel nicht mitnehmen.

Eselsbrücken und Hilfestellungen

In allen Fällen ist es sehr hilfreich, wenn man seinem Denkbeutel die Möglichkeit bietet, auf schon bestehende Erfahrungen oder Verbindungen Rückbezug zu nehmen! Beispiel Intervalle: zu einem Intervall sollte man sich eine Melodie oder einen Riff suchen, der persönlich vertraut und/oder sogar positiv bewertet ist. Das kann ein Teil eines Liedes sein, oder eigene Musikstücke. 'I'm dreaming of a white christmas' beginnt mit einer kleinen Sekunde, 'Oh Du Fröhliche' mit einer Grossen, etc. pp.

Wie lernen kleine Kinder am besten? Durch spielerische Beschäftigung. Improvisiert mit dem Hintergrund zu hören, wie Abfolgen und einzelne Intervall klingen und zusammenwirken. Es bietet sich also an, die Thematik gemächlich und planvoll anzugehen. Gehör-Training ist keine Einzel-Lektion, sondern ein Prozess, der sich über das gesamte Leben entwickelt. Diese Zeilen sollen dabei als Einstieg dienen, der Rest ist Eigenarbeit. Also, machen wir uns einen Plan. Wir sollten auch am Anfang nicht über das Ziel hinausschiessen.

Ihr seid gewarnt. Lasst Euch Zeit! Am besten macht Ihr Euch dann später eine eigene Übersicht und konzentriert Euch auf die Sachen, die Euch am schwersten fallen. Ein mögliches Vorgehen könnte sein:

Schritt Thema Methoden



#1 Intervalle Intervalle hören, sich deren Stimmung und Feel nahebringen, Bezüge, Erinnerungen, Eselsbrücken bilden; Intervall auf dem Instrument nachspielen, Griffbrett-Lagen und -Positionen merken.
#2 Inverse Intervalle Im Grunde dito. Ist aber ein erhöhter Schwierigkeitsgrad und es empfiehlt sich die Begrenzung auf einige wichtige Intervalle.
#3 Akkorde Zuerst die Basis-Akkorde, dann die Siebener, die Suspended. Neuener etc. sollte man sich für später aufsparen (man muss ja in der Rente noch was zu tun haben).
#4 Leitern Zuerst die zwei Grundleitern, die beteiligten Intervalle, die 'kritischen' Intervalle der Leiter (III, VI, VII).
#5 Modi Auch hier sind die beteiligten Intervalle und deren Abfolge wesentlich.

 

Intervalle hören

Basis-Intervalle

Intervalle sind ein guter Einstieg. Als ersten Schritt sollte man sich die Grundintervalle der ersten Oktave zueigen machen. Ein Sequencer oder TablEdit können gute Hilfsmittel sein, sich selbst Intervall-Sequenzen zum Üben zu bauen. Ein PC mit Soundkarte ist da eine gute Hilfe, Programme für einfache MIDI-Sequencen lümmeln sich genug im Netz.

Hier ist aber erst einmal die Sequenz der neun Basisintervalle (Prime, Kl. Sekunde, Gr. Sekunde, ..., Kleine Septime, Grosse Septime, Oktave) für den Anfang. Gut hinhören!

Die Basis-Intervalle:

In diesem ersten Schritt ist das einzige Ziel, die einzelnen Intervalle zuverlässig zu erkennen und die Intervalle sowohl als Einzelnoten als auch in der Kombination zu erkennen. Dabei sind auch die entstehenden Schwebungen markante Punkte, wenn nicht sogar der Kern der Sache: die zusätzlichen Frequenzen, die aus den Summen und Differenzen der Einzelfrequenzen entstehen und zu ihnen passen, oder auch nicht passen.

Hat man, so man glaubt, das Hören von Intervallen sauber begonnen, sind Übungen angesagt. Kann man mit Sequencern machen, mit Freunden, die einem Intervalle vorgeben, oder sich auch ein Programm schreiben. Hier ist eine Sequenz von 12 Intervallen. Hören, nachfühlen, benennen. Aber nicht pfuschen, denn hier ist die Lösung.

Intervall-Sequenz:

Na, erfolgreich gewesen? Wenn ja, sagen wir mal es reichen 99% richtig erkannte Intervalle, dann ist das wohl schon in trockenen Tüchern. Aber das Erkennen der Grundintervalle ist absolutes Muss. Eselsbrücken bauen, hören, merken, spielen. Nächster Schritt sind dann ...

Hohe Intervalle

Gleiche Prinzipien, ist aber schon einen Tacken schwieriger. Einige Intervalle sind keine eigenständigen, sondern oktavierte Versionen der Basis-Intervalle. Die 'echten' sind b9, 9, 11, #11, b13, 13. Hier die Sequenz mit den echten und 'unechten' Intervallen nacheinander:

Die Hohen Intervalle:

Auch dazu kann man sich dann wieder Testsequezen bauen. Mach' ich jetzt hier nicht, weil Ihr inzwischen wissen solltet, wie's geht. Oder Ihr bespielt Euch eine Cassette mit Intervall-Übungen, indem Ihr einfach mit dem Instrument beliebig in die Lagen geht und es aufnehmt. Ich habe ja schon gesagt, dass das Thema Arbeit bedeutet.

Inverse Intervalle

Da sollte man nicht päpstlicher sein als der Papst. Es ist zwar eine gute Übung, wichtig sind jedoch nur wenige Intervalle, nämlich die, die in Akkorde tragende Bedeutung haben: die Terzen, die Quinte und die Septimen. Diese Vertreter anbei:

Die wichtigen invertierten Intervalle:


Zusammenfassung

Ja, es ist so. Es ist ein erheblicher Aufwand an Übung und Vorarbeit notwendig, um das Thema zu stemmen. Es ist aber mehr als nur ein Spiel, es ist eine nicht wertvoll genug zu schätzende Fähigkeit, Intervalle intuitiv zu erkennen. Unverzichtbar sind die Basis-Intervalle und die Hohen Intervalle. Erst wenn das gegessen ist, sollte man sich dem nächsten Schritt zuwenden.

Neben dem Basis-Zweck, Intervalle sicher zu hören, ist auch die Kreativität im Blickpunkt des Geschehens. Es reicht in sonnigen Momenten manchmal, ein oder zwei Intervalle zu spielen und man hat eine Idee zu einer Linie oder sogar einem kompletten Song. Die Verbindung von Lernen, Spielen und Kreativsein ist eine enorm fruchtbare Sache. Lernen nur um des Lernens willen ist stupide und schafft keine Motivation. Erst die Verbindung der Elemente schafft Erfolgserlebnisse und den Drive weiterzumachen.

Akkorde hören

Die vier Basis-Akkorde

Dur, Moll, Vermindert, Übermässig. Hier sind sie, spielt sie endlos ab, bis Ihr sie nicht mehr hören könnt:

Die Basis-Akkorde:

Merken: den Feel, die Form von Dissononanz oder Konsonanz, und vor allem die beteiligten Intervalle. Nicht zu vergessen: der Feel der einzelnen Intervalle und ihr Zusammenwirken im Akkord. Üben? Aber gern doch, hier werden Sie geholfen.

Die Basis-Akkord-Sequenz:

Auch klar, oder? Braucht Ihr doch wohl keine schriftliche Lösung. Und da wir sowieso gerade bei den Drei-Noten-Akkorden sind, nehmen wir die Kollegen von der schwebenden Front noch dazu, Suspended2 und Suspended4. Lasst Euch die auf der Zunge gegeben und macht Euch mal die Wirkung der beiden Intervalle 2 und 4 deutlich, akustisch emotional, aus der philosophisch anthroposophischen Sicht, meine ich ...

Die Suspended Akkorde:

Wie deutlich die Mittel-Intervalle, Terzen, Sekunde, Quarte, das Feeling dieser Akkorde bestimmen! Hier bei den Sus-Akkorden ist das Schweben, das Hängen, die Unbestimmtheit deutlich zu spüren, weil die tongeschlechtlichen Terzen fehlen. Dieses Hängenbleiben und der Grad der Dissonanz ist das Erkennungsmerkmal. Und da sind wir dann eigentlich mitten im Thema, dem Feel der Intervalle und Akkorde. Und da dürfen wir natürlich auch die Siebener nicht vergessen. Achtung .... !

Die Siebener-Akkorde:

... in der Reihenfolge maj7, min7, minmaj7, min7, der sehr ungewöhnliche sus27, und der eher in freier Wildbahn auftretende sus47; alle für A als Grundton. Der starke Einfluss der Septime ist zu berücksichtigen.

Pause, oder eben nicht ...

Gut, ist diese Story bewältigt, was heisst, dass man eine gewisse Sicherheit im Erkennen und Nachspielen gefunden hat, solte man sich nicht direkt auf das nächste Thema stürzen, sondern die Sache erst einmal sacken lassen. Nutzt jede Gelegenheit, wo Ihr Musik oder verwandte Töne hört, um zu üben. Radio, Supermarkt-Musik, Fernsehen oder eben Eure Lieblingsmusik. Erst wenn Ihr Euch sicher fühlt, und das kann einige Zeit dauern, geht es zu den nächsten Kapiteln. Ihr braucht Zeit, oder genauer braucht Euer Gehirn Zeit, diese Vorgänge zu integrieren und verfügbar zu machen.

Da der Kern der Sache das Üben ist, empfiehlt sich der Aufbau einer regelrechten Bibliothek von Übungsmaterial. Am besten sind Materialien, die Ihr sowieso schon habt. Beispiel Metallica, ein reiches Angebot von Grundintervallen, oder Led Zeppelin, Basis-Akkorde im Überschwang. Cassetten, Mini-Disks, was Ihr wollt. Und: das Spielen der Erkenntnisse nicht vergessen! Als Prüfstein, ob das Erkannte auch so spielbar ist.

Leitern

Die Abschnitte Leitern und Modi sind gar nicht so schwierig, wenn die ersten beiden Kapitel, Intervalle und Akkorde, so richtig sitzen. Man kann sich Leitern als eine Folge von Intervallen vorstellen. Sind die Intervalle 'gefressen', kann man dann in Intervallen hören, jeweils von einer Leiter-Stufe zur nächsten. Wesentliches Neues ist dann die Intervall-Abfolge, nicht so sehr die Leiter in Ihrer Gesamtheit.

Hier also Ionisch und Äolisch, Dur und Moll, in Intervallen gespielt:

Die Dur-Tonleiter intervallisch:

Die Moll-Tonleiter intervallisch:

Der übende Teil der Sache könnte entweder sein, bezogen auf eine Skale eine beliebige Folge von Noten derselben zu identizieren, oder bei Vorgabe einer Grundnote die entsprechend zufällig ausgewählte Stufe summen oder singen zu können. Das sähe dann für Fall I so aus:

Welche Leiter, welche Stufen, was ist falsch?:

(Natürlich gebe ich keine TablEdit-Files mit, wär ja zu einfach).

Aufgabe II hiesse:

Für den Grundton E hätte ich gern für die Dur-Leiter die 2., 5., 6. und 7. Stufe.

Sollte Euch jetzt das Grauen packen, habt Ihr alles richtig verstanden und seid auf dem besten Weg.

Bleiben für die allererste Stufe unseres kleinen Exkurses in mittelalterliche Foltermethoden ...

Die Modes

Hier könnte ich mich jetzt wahnsinnig ausbreiten. Wir nutzen stattdessen das entsprechende Kapitel, wo auch die MIDIs zu finden sind.

Hier trotzdem zwei Beispiele, wie man sich an den Modes austoben kann, indem man die spezifische Intervall-Struktur heraushört, und woher die Leiter ihren eigenen Klang bekommt:

Dorisch:

Phrygisch:

Und wer bis hierhin noch nicht geschnallt hat, worum und wie es geht, sollte vielleicht Drummer werden. Obwohl, ..., so mit Zählen bis Sieben und mehr als zwei Toms, ...

Erschreckend?

Ich meine nicht. Und das Thema zeitigt auch für das eigene Gefühl und die eigene Sicherheit erhebliche Zuwächse auf der Gewinnseite. Es ist doch erhebend für einen Basser, wenn er den Guitar Hero anspricht und meint "Warum spielst Du da einen Sus4 statt ein' major ... ?", und der Saitenkönig anfängt Saiten und Bünde zu zählen.

Trotzdem ist dies nur der Einstieg in das Thema Ear Training, aber es ist der grosse Batzen. Die weiteren Themen (sucht mal im Netz nach 'music perfect pitch') setzten meist darauf auf. Was man aber nicht zu erreichen braucht, ist die Story von 'Emerson', der ein absolutes Gehör hatte, aber wahrscheinlich nie in seinem Leben einen eigenen Song geschrieben hat.

Fazit

  • Gehör-Training und Gehör-Bildung ist für jeden Musiker essentielles Gut.
  • Die Fähigkeit, Intervalle, deren Qualitäten und mit diesem Inhalt die Abfolgen in Tonleitern direkt auf das Instrument abbilden zu können, ermöglicht freies intuitives Spielen (Ha!)
  • Dieser vorherige Punkt ist die Basis für die Realisierung des Wunsches 'Spielen können, was einem in den Kopf kommt'
  • Da diese Funktionen nicht Teil des rationalen, sondern des emotionalen Denkens sind, ist das Erlernen langwierig und erfordert permanente, regelmässige Wiederholung.
  • Gehör-Training ist ein lebenslanger Prozess, keine Einzel-Lektion.
  • Ist diese Fähigkeit verinnerlicht, bleibt sie auch ohne wesentliche Übung erhalten (siehe Fahrrad fahren, Schwimmen).

Ich hatte angedeutet, dass diese Seite ein ganz begrenzter Einstieg ist und mehr der Verdeutlichung des Themas dient als wirklich einen Lerninhalt hat. Nichtsdestotrotz würde ich dazu neigen, diese Sache als einen der wesentlichen Kerne musikalischer Entwicklung zu sehen: das unbewusste Erkennen/Empfinden von Intervallen und die bewusste Umsetzung auf's Griffbrett. Wenn das so läuft, ist man dem Idealziel 'Vom Bauch direkt auf die Saiten' ein kleines Stückchen nähergekommen.

 

Was aber noch etwas mehr voraussetzt, nämlich rhythmisches Hören ...

 

 

 
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