Ein paar Grundlagen
Fangen wir mit zwei Themen der Eingangsklasse an: Stimmen des
Instrumentes und der Anschlag. Diese beiden Sachen kommen eigentlich
in allen Werken auf den ersten Seiten vor, und daher möchte
ich auch dabei bleiben. Zuerst mal ein paar Fakten über Bässe,
ihre Ausführungen und die Geschichte mit den Saiten.
Was wir uns für den E-Bass merken sollten ist, dass er grundsätzlich
in Quarten gestimmt ist. Das hat damit zu tun, dass die E-Bässe
von den Kontrabässen abstammen, und die wiederum
zu den Gamben gehören. Daher die Quarten, nicht Quinten wie
bei den Violinen. Das macht im Vergleich zur Gitarre das Stimmen
etwas leichter, die Gitarren haben ja auch Quarten-Stimmung, aber
von der G-Saite zur nächsthöheren nur eine große
Terz. Dieses wieder hat keine historischen, sondern praktische Gründe,
weil auf der Gitarre so die Griffbilder für die Akkorde einfacher
sind. Wobei ich für Gitarren sowieso immer eine Open-G-Stimmung
bevorzugen würde, but that's another story.
Zurück zum Bass. Das Gross der Bässe heute sind Viersaiter
und Fünfsaiter, Sechssaiter sind eher seltener zu finden.
Stimmung
Hier noch die Grundstimmungen für die drei E-Bass-Arten:
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Viersaiter: das ist so zu sagen die Grundform,
vier Saiten in den Noten E - A - D - G. |
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Fünfsaiter: Der hat noch eine zusätzliche
tiefere B-Saite. Im Vergleich zum Viersaiter: Was ist das
Intervall der E-Saite zur B-Saite? Kann man im Quintenzirkel
sehen! |
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Sechssaiter: Und der hat noch einmal eine zusätzliche
hohe C-Saite. Die Quartenstimmung bleibt aber trotzdem erhalten. |
Wie stimmen?
Im einfachsten Falle könnte man konstatieren da gäbe
es doch heute tolle Stimmgeräte ab 9,90 bei OBI. Aber was
ist denn mit den Kollegen, deren Tuner-Batterie leer ist und die
nun hilflos auf der Bühne stehen? Warum das eine besser und
das andere Verfahren ungenauer ist? Das liegt an unserer Stimmung
(nein, reichlich Bier und Kneipenlieder helfen da nicht). Weniger
konfus gesagt:
Es ist traurige Tatsache, dass es eine Menge Leute gibt, die
entweder nicht in der Lage sind ihr Instrument brauchbar zu stimmen,
oder die nicht hören, dass das Holz wegen mangelnder Stimmung
eher arg grauslig klingt. Darum halte ich es für sehr wichtig,
sein Instrument ohne großartige technische Gimmicks ordentlich
'in tune' bringen zu können. Das stimmt zwar mit den elektronischen
Stimmgeräten, aber man macht sich da auch schön abhängig,
und wenn das Teil kaputt ist, steht man etwas bedröppelt
da. Somit sollte man auch mit geringen technischen Voraussetzungen
seinen Bass stimmen können.
Wer über Stimmungen und deren Geschichte Genaueres wissen möchte, wende sich an dieser Stelle an Wikipedia, da ist ein schöner Artikel darüber zu finden.
Jetzt praktisch
Ich will sie ja gar nicht ignorieren, die elektronischen Helferlein.
Ist ja auch ganz praktisch. Man stöpselt sein Instrument
ein und das Gerät zeigt die Note und die Abweichung davon
an. Jedenfalls bei den chromatischen Tunern wie diesem CA-30 von
Korg. Chromatische Tuner können alle Noten identifizieren
und anzeigen, nicht-chromatische Tuner erkennen nur feste Noten
wie E, A oder D, und zeigen dann auch nur die Abweichung davon
an. Möchte man also sein Instrument nicht normal stimmen,
sondern z.B. im flat tuning (alle Saiten einen halben Ton
tiefer) = Eb, Ab, Db etc., so geht das nur in der Regel nur mit
chromatischen Tunern. Inzwischen haben diese Stimmgeräte
auch einen guten Standard erreicht, frühere Versionen waren
gelegentlich herbe ungenau.
Der Nachteil dieser Geräte ist eben, dass man umstöpseln
muss, und wenn es dunkel ist, sieht man nix. Ich weiß, es
gibt auch da Lösungen
wie den TU-2 von Boss, ein Bodenpedal, wo man nur drauf tritt
und stimmen kann, und was leuchtet. Das ist wirklich eines der
hilfreichsten Gerätchen, die Boss je gebaut hat. Hab' ich
auch. Geb' ich zu.
Trotzdem wollen wir uns dem händischen Stimmen widmen, denn
der TU-2 ist gerade im Proberaum, der CA-30 hat leere Batterien
...
Händisches Stimmen
Drei Varianten möchte ich zeigen, eine ganz einfache und
zwei etwas komplexere. Und nicht auf ein paar weitere Hinweise
auf Fußangeln verzichten.
Wenn wir nur ein Kontrollstimmen brauchen, also sich wohl eine
Saite etwas verstimmt hat, ist auch meist nur diese eine Saite
zu korrigieren. Stellen wir aber fest, dass alle Saiten heftig
daneben sind, müssen wir alle Saiten stimmen. Und das hat
zur Folge, dass sich die Spannungsverhältnisse im Instrument
mit jeder gestimmten Saite verändern, denn mit wechselnder
Saitenspannung variiert die Kraft, die auf den Hals einwirkt,
und die Halskrümmung nimmt ab oder zu. Und damit die Längenverhältnisse,
und die schon gestimmten Saiten sind wieder daneben.
Wir werden also bei größeren Korrekturen den Stimmvorgang
über alle Saiten mehrfach wiederholen müssen. Daran
sollte man denken.
Verfahren 'Fünfter Bund'

Da unser Bass in Quarten gestimmt ist, finden wir immer im 5.
Bund den Grundton der nächsthöheren Saite. Wir brauchen
also entweder ein gestimmtes E, stimmen die E-Saite und finden
in jedem 5. Bund die Note für die nächsthöhere
Saite. Oder wir bekommen nur ein A, dann stimmen wir die A-Saite
und alle höheren, die E-Saite sozusagen invers, indem wir
die E-Saite im 5. Bund greifen, aber die A-Saite als Referenz
benutzen und die E-Saite stimmen.
Dieses Verfahren ist recht simpel, erfordert aber mindestens
dass wir hören, dass sich beim Verändern einer Note
eine sogenannte Schwebung einstellt, ein dritter Ton, der um so
langsamer schwingt, je geringer die Frequenzdifferenz zwischen
gegriffener Note im 5. Bund und der höheren Leersaite ist.
Ziel ist, dass eben keine Schwebung eintritt. Was dieses Verfahren
etwas nervig macht ist die Verrenkung. Man muss nämlich mit
der einen Hand die Note greifen, mit der anderen Hand darüber
gehen um an die Kopfplatte zu kommen. Also gehen tut das, sieht
nur blöde aus, finde ich.
Stimmen mit gleichen Noten
Das ist schon ein wenig schwieriger, aber in etwa gleich genau.
Hier brauchen wir ein A, vom Gitarristen oder vom Keyboard, stimmen
die A-Saite. Nun nehmen wir auf den anderen zu stimmenden Saiten
wieder ein A und vergleichen die beiden. Der Nachteil dieser Methode
ist, dass man schon wissen muss, wo die As liegen. Und man muss
etwas genauer hören, die sich ergebende Schwebung ist nämlich
schneller als vorher, da die beteiligten Frequenzen nicht mehr
gleich sind.
Ist auch ein wenig umständlich. Manche machen das aber so.
Ich persönlich würde das dritte Verfahren immer vorziehen.
Flageolette-Verfahren
Das ist nun das schwierigste, aus meiner Sicht aber auch beste
Verfahren. Jetzt wird's schwerer, wir brauchen Flageolettes. Die
entstehen, wenn man den Finger nur ganz leicht auf eine Bundposition
legt (nicht bis auf das Griffbrett drücken, sondern den Finger
wirklich nur ganz sachte auflegt, so gerade die Saite berührt),
die Saite möglichst nahe der Bridge anschlägt und das
Fingerchen sofort wieder wegnimmt. Dann schwingt die Saite nicht
auf dem Grundton, sondern auf einem Oberton. Klar?
Das muss man etwas üben. Kann man es, so entstehen auf dem
5. Bund tiefere und 7. Bund höhere Saite die gleichen Noten,
hier als gleichfarbige Punkte dargestellt. Aber als Obertöne
mit vielfacher Frequenz der Noten. Daher stärkere Schwebung,
genaueres Stimmen, und es geht auf- und abwärts. Dass das
auch im 12. und 7. Bund geht hier als weitere Bastelecke.
Probiert mal aus, was Euch am besten passt.
Wer sein Instrument lieber mit dem Frequenzmesser stimmt: hier
sind einmal zur Übersicht die Freuquenzen der Noten und Grundsaiten
in Hertz:
| B |
30.87Hz |
| E |
41.20 Hz |
| A |
55.00Hz |
| D |
73.42Hz |
| G |
98.00Hz |
Alles aus Plastik und so schön bunt hier
Wer sein Instrument mit diesen Plastikplättchen bearbeitet,
oder bearbeiten möchte, kann hier aufhören und sich
eventuell noch Betrachtungen
zu Plectren ansehen. Insbesondere im Ohr behalten sollte man,
dass unterschiedliche Plektren auch unterschiedlicheSounds erzeugen.
Uns geht es hier im weiteren Verlauf um das Thema Anschlag, worunter
man das in Schwingungversetzen der Saiten versteht. Und das ist
ein sehr wichtiges und entscheidendes Thema, wobei die Theorie
eher übersichtlich, die Praxis eher verwirrend, zeitaufwändig
und mühsam ist.
Der bereits mehrfache Hinweis darauf, dass der Sound aus den
Fingern kommt (heute weiß ich, dass dieses Zitat Eddie van
Halen zuzuschreiben ist), hat auf dem Bass gerade im Anschlag
seine große Auswirkung. Natürlich ist es auch Thema
der Greifhand, gerade am Anfang der instrumentalen Karriere aber
auch die Anschlagshand. Tatsächlich ist der Anschlag mit
den Fingern statt Plektrum die verbreitete Methode. Das ist aber
auch eine Soundfrage, denn durch den Fingeranschlag ergibt sich
ein eher vintage-orientierter, fundierter Sound. Im Gegensatz
dazu das Plektrum mit dem scharfen Attack, der in bestimmten Musikstilen
erwünscht ist. Nicht zu vergessen: mit dem Plektrum ist man
schneller, so sind 64-tel kein ernsthaftes Problem, da müssen
die Fingerspieler schon viel viel üben. Auch möchte
ich nicht verheimlichen, dass es Plecs gibt, die eher weich und
gedeckt klingen, z.B. die dicken sogenannten Jazz-Plecs bis hin
zu Filz-Plektren. Dafür gehen Finger aber auch nicht so schnell
verloren, oder liegen gerade in dem Gigbag, den man heute leider
nicht mit genommen hat. Ich möchte auch nicht in die Philosophie
eintreten, ob nun Plec oder Finger das Nonplusultra ist, jede
Methode hat ihre Vorteile. In jedem Fall ist der Fingeranschlag
deutlich arbeitsintensiver, komplexer und zum Teil auch fehleranfälliger,
belohnt aber mit einem satten, vollem Sound, sowie mit einer weiter
gehenden Kontrollmöglichkeit bezüglich der Saite. Wenn
man den denn möchte. Mit dem Plec gespielt liegt das Dämpfen
fast völlig in der Greifhand, die dadurch ein wenig in ihren
Möglichkeiten eingeschränkt wird. Aber auch hier nähert
sich das Thema esoterischen Grenzgebieten.
Noch eine Mischform möchte ich nicht verschweigen, das Spielen
mit Fingernägeln. Eigentlich eine Mischform mit der Unverlierbarkeit
der Finger und dem eher scharfen Attack des Plektrums. Dazu braucht's
lange Fingernägel wie bei den klassischen Gitarristen, die
Nägel müssen aber brucharm und stabil sein. Der Anschlag
wird dann eher zu einem Anreißen, die grundsätzliche
Technik des Fingeranschlages bleibt jedoch im Grunde gleich. Sollte
jemand an dieser Stelle Slappen vergessen haben: es geht hier
nur um den klassischen Fingeranschlag, nicht mehr. Den sollte
man erst mal wirklich beherrschen, bevor man sich fortgeschrittenen
Sachen widmet. Zum Thema Slap bitte an Frank Itt oder T.M. Stevens
wenden ...
Der Anschlag ist eine Basisfertigkeit des Spiels und sollte daher
viel Aufmerksamkeit und Übezeit bekommen. Ich selbst versuche
mich nach vielen Jahren umzustellen, was wegen der verinnerlichten
Abläufe und des fortgeschrittenen Alters nicht einfach ist.
Aber wenn Vorteile zu sehen sind, sollte man diese auch nutzen.
Nutzen heißt eben dann: viel üben. Gerade am Anfang,
und gerade zwischendurch.
Grundstellung
Die Annahme, dass es lediglich Aufgabe der Finger sei die Saiten
in Schwingung zu versetzen, führt gnadenlos in die Irre.
Der Anschlag ist eben nicht nur Anschlag, sondern eine sehr komplexe
Bewegung, zu deren Sinn auch das Dämpfen und Kontrollieren
der Saiten gehört.
Eine weitere nette Diskussion ist die, wieviele Finger denn nun
zum Anschlag benutzt werden. Manche spielen mit drei Fingern (Zeige
+ Mittel + Ring), mit zwei Fingern (Zeige + Mittel) ist man eher
auf der sicheren Seite, da unser Ringfinger i.d.R. hinsichtlich
Kraft und Kontrolle unterentwickelt ist. Nicht zu vergessen, dass
zwei Finger besser koordinierbar sind als drei. Viele Bassisten,
darunter Jeff Berlin und Dave LaRue, spielen mit zwei Anschlagsfingern.
Und das in affenartiger Geschwindigkeit. Deshalb bleibe auch ich
hier bei zwei Fingern.
Einen Satz von Grundregeln möchte ich erst einmal loswerden.
|
I |
Der Daumen braucht immer einen ruhemäßigen
Bezugspunkt, hängt nie irgendwo in der Luft. Wo er hängt,
kommt gleich. Nennt sich auch anchoring des Daumens.
Wir brauchen diesen Daumen-Ruhepunkt zur Orientierung. Ein
weiteres Ziel ist es in der Anschlagshand so wenig Spreizung
wie möglich zu erzeugen. |
|
II |
Der Anschlag erfolgt mit der Fingerkuppe; vor
dem Anschlagen bis zum Verlassen der Saite ist er gerade gestreckt,
nicht gekrümmt. Nach dem 'Abrutschen' von der Saite ist
er weiterhin gestreckt und landet immer, außer bei der
tiefsten Saite, auf der nächsttieferen Saite, bedämpft
und kontrolliert diese somit. Die nächsthöhere Saite
ist (später) weitgehend von der Greifhand gedämpft. |
|
III |
Der Daumen steht in etwa in einem 75 bis 90°-Winkel
zur Hand. |
|
IV |
Die Anschlagsfinger stehen in der Horizontalen nicht im 90°-Winkel
zu den Saiten, sondern die Hand ist etwas zum Hals hin geneigt;
dies dient dazu, die unterschiedlichen Längen der beiden
Finger in Relation zur Saite zu kompensieren. |
|
V |
Die Hand kommt nicht von oben auf die Saiten,
sondern der Unterarm ruht auf dem Korpusrand und die Finger
liegen eher flach über den Saiten. |
So unterschiedlich Hände und Arme gebaut sind, kann man
von diesen Grundhaltungen auch abweichen. Hat jemand z.B. kaum
unterschiedliche Längen von Zeige- und Mittelfinger, braucht
er die vierte Regel weniger. Sind die beiden Finger sehr stark
unterschiedlich, braucht er vielleicht noch mehr Neigung der Hand
zum Hals hin, so dass die gleichmäßige Erreichbarkeit
der Saite mit den beiden Fingern gewährleistet ist.
Daumenposition
Beim Anschlagen der E-Saite ruht der Daumen auf einem Pickup
oder auch auf dem Pickguard. Wechseln wir zur A-Saite, wandert
der Daumen auf die E-Saite und liegt dort. Für die D- und
G-Saite kommt der Daumen auf die A-Saite. Dieser Ablauf hat den
Vorteil, dass die tieferen Saiten bedämpft werden, auch wenn
es mehr Arbeit ist den Daumen entsprechend zu positionieren. Und
das 'Mitnehmen' des Daumens hält die Hand kompakter. Klaro?
Wechselanschlag
James Jamerson war dafür bekannt, dass er nur mit dem Zeigefinger
anschlug. Damit erreichte er einen sehr gleichförmigen Anschlag,
heute eher erwartete Geschwindigkeit von Anschlägen ist so
aber weniger zu machen. Daher wechseln sich Zeige- und Mittelfinger
im Anschlag ab, was man Wechelanschlag nennt. Das bisher wollen
wir einmal üben.
Metronom ab dieser Stelle absolutes MUSS! Wir stellen uns mal
82bpm und Viertelnoten ein und fangen an:
G|---------|---------|---------|-0-0-0-0-|
D|---------|---------|-0-0-0-0-|---------|
A|---------|-0-0-0-0-|---------|---------|
E|-0-0-0-0-|---------|---------|---------| ... und wieder von
vorne bis zum Zusammenbruch ..-
1 2 1 2 1 2 1 2 1 2 1 2 1 2 1 2 (1
= Zeigefinger, 2 = Mittelfinger)
Wir achten besonders auf Regel II von oben und auf die Position
des Daumens. Der Anschlag soll so gleichmäßig und kräftig
wie möglich zugleich sein. Nicht, dass die Saite auf's Griffbrett
aufklatscht, aber eben kräftig und genau im Metronom-Takt.
Es ist ebenso wichtig, dass der abrutschende Finger die Saite
so in Schwingung versetzt, dass die Saite hauptsächlich nach
oben/unten schwingt, nicht nach rechts/links. Was heißt:
der Finger rutscht nicht nach oben von der Saite, sondern macht
eher eine Bewegung nach unten Richtung Korpus, bevor er auf der
tieferen Saite landet. Und es klingt immer nur eine Note! Das
übt nun mal schön nur mit Leersaiten... und das hier
dann weiter (immer durchlaufend wie oben):
G|---------|---------|---------|-0-0-0-0-|---------|---------|
D|---------|---------|-0-0-0-0-|---------|-0-0-0-0-|---------|
A|---------|-0-0-0-0-|---------|---------|---------|-0-0-0-0-|
E|-0-0-0-0-|---------|---------|---------|---------|---------|
1 2 1 2 1 2 1 2 1 2 1 2 1 2 1 2 1 2 1 2 1 2 1 2
G|---------|---------|---------|---------|-----0-0-|-----0-0-|
D|---------|---------|-----0-0-|-----0-0-|-0-0-----|-0-0-----|
A|-----0-0-|-----0-0-|-0-0-----|-0-0-----|---------|---------|
E|-0-0-----|-0-0-----|---------|---------|---------|---------|
1 2 1 2 1 2 1 2 1 2 1 2 1 2 1 2 1 2 1 2 1 2 1 2
G|---------|---------|-----0-0-|---------|---------|
D|---------|-----0-0-|---------|-----0-0-|---------|
A|-----0-0-|---------|---------|---------|---------|
E|-0-0-----|-0-0-----|-0-0-----|-0-0-----|-0-0-----|
1 2 1 2 1 2 1 2 1 2 1 2 1 2 1 2 1 2 1 2
G|-------0-|-------0-|
D|-----0---|-----0---|
A|---0-----|---0-----|
E|-0-------|-0-------|
1 2 1 2 1 2 1 2
G|-------0-|-------0-|-0-------|-0-------|
D|-----0---|-----0---|---0-----|---0-----|
A|---0-----|---0-----|-----0---|-----0---|
E|-0-------|-0-------|-------0-|-------0-|
1 2 1 2 1 2 1 2 1 2 1 2 1 2 1 2
Einbeziehen der Greifhand
Nicht ganz so einfach oder? Das liegt auch daran, dass wir das
Dämpfen allein mit der Anschlagshand machen müssen.
Es fällt ein wenig leichter, wenn die Greifhand mit dämpfen
darf. Während tiefere Saiten durch den Daumen gedämpft
werden, übernimmt die Greifhand das Dämpfen höherer
oder gerade verlassener Saiten. Auch das ist zu üben.
G|---------|---------|---------|-5-5-5-5-|
D|---------|---------|-5-5-5-5-|---------|
A|---------|-5-5-5-5-|---------|---------|
E|-5-5-5-5-|---------|---------|---------|
1 2 1 2 1 2 1 2 1 2 1 2 1 2 1 2
G|---------|---------|---------|-5-6-7-8-|
D|---------|---------|-5-6-7-8-|---------|
A|---------|-5-6-7-8-|---------|---------|
E|-5-6-7-8-|---------|---------|---------|
1 2 1 2 1 2 1 2 1 2 1 2 1 2 1 2
oder auch:
G|-5-6-7-8-|---------|---------|---------|
D|---------|-5-6-7-8-|---------|---------|
A|---------|---------|-5-6-7-8-|---------|
E|---------|---------|---------|-5-6-7-8-|
1 2 1 2 1 2 1 2 1 2 1 2 1 2 1 2
Im Bass Practice
Book finden sich dazu noch weitere Hinweise.
Technische Hinweise
Ein paar Merksätze zum technischen Üben noch zum Schluss:
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Ein kleiner Bassamp ist wichtig, damit man auch
wirklich hört, was und wie man spielt. Nachklingende
Saiten und andere Spielfehler als Beispiele. |
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Keine Effekte! Doch laut genug spielen. Die
Praxis ist noch lauter, und man hört Fehler noch deutlicher. |
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Wie spielt man meistens? Stehend. So sollte
man auch üben. |
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Man muss nicht jeden Tag drei Stunden üben.
Auch kleine Lücken von einer Viertelstunde zum Üben
nutzen. |
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Wenn's weh tut, aufhören! Technik ist nicht
zum Übertreiben geeignet. |
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