Quintenzirkel
Der Quintenzirkel entsteht folgendermassen: Auf einem Kreis
wird an der 12 Uhr-Position ein C eingetragen. Beim
Aufbau der Dur-Tonleitern kommt nun an die 1 Uhr-Position
der neue Grundton der nächsten Leiter nach Teilung im
Tetrachord. Mit der nächsten Teilung kommt der nächste
Grundton an die 2 Uhr-Position und so weiter:
Durch diese Anordnung entstehen im Uhrzeigersinn aufsteigende
Kreuz-Vorzeichen für die entsprechenden Dur-Leitern
und absteigende b's (Kann man ja aus der Leiter-Entwicklung
ableiten nicht wahr???). Das heisst auch, dass man aus der
Anzahl # oder b sofort die Tonart erkennen kann.
Nun trägt man noch aus der Entwicklung
der Modi jeweils der Dur-Leiter die entsprechende Moll-Leiter
ein. Diese Moll-Leiter heisst auch die parallele Moll-Leiter,
weil sie ja (warum??)
die gleichen Noten enthält wie die Durtonleiter,
aber das entgegengesetzte Tongeschlecht ist.
Und was kann man nun aus diesem Ding entnehmen?
Klar, welche Vorzeichen zu welcher Tonart gehören,
ohne dass man dauern Leitern teilen muss. Aber es ist noch
mehr drin.
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Durch die Teilung der Leitern im Tritonus, in der
Leitermitte, ist die nächste Position im Uhrzeigersinn
immer die Quinte. Wenn ich also die Quinte zu E brauche,
ist dies B.
Andersherum kommt im Gegenuhrzeigersinn immer die
Quarte. Also ist für B die entsprechende Quarte
das E.
Wenn Ihr zu den Intervallen kommt, achtet mal auf
den Begriff invertierte Intervalle.
Das schlägt hier zu.
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Ja, die parallele Moll-Tonleiter ist hier auch zu
sehen. Aber daraus resultiert die nächste Sache
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In der anderen Richtung finden wir immer die kleine
Terz (womit die grosse Terz einfach zu bestimmern
ist). |
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Und noch was: Nimmt man Akkorde, die zu der jeweiligen
Tonleiter gehören, so sind diese Akkorde umso konsonanter,
je näher zu sie zusammenliegen, und um so dissonanter,
je weiter sie auf dem Kreis auseinanderliegen (man kann
auch sagen, 'sie passen gut oder weniger gut zusammen',
oder sie erzeugen viel oder wenig Spannung!): |
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