The Reality Collection


Einstieg in die unendlichen Weiten

Recording

Bandsuche, Proberäume, Üben, Instrumentenkunde ... da war doch noch was Anderes? Ach ja, so hat es mich vor kurzem doch erwischt. "Also wir bräuchten wirklich mal ein paar anständige Demo-Aufnahmen, auch für unsere Homepage und so, und für Promo ...". Und damit war ich als Bassist, technischer Organisator und Faktotum dran. Recording, mal was ganz Anderes als Proben und Üben.

Heute, liebe Kinder und Gitarristen, geht es um das Thema Recording und meinen bescheidenen Beitrag zu einem Einstieg für Euch, wenn man noch so ganz unbedarft ist und tolle Flausen im Kopf hat. So wat für Dummies. Ullli und Johannes: Bitte die 'BACK'-Taste benutzen, I'm trying my very best ...

Standort-Bestimmung

Und noch einmal der Standard-Spruch: hier nur ganz grundsätzliche Anregungen, Einstieg, erste Information. Gesamt-Thema: unendlich. Ein Blick in ein professionelles Studio mit 64-Kanal-Pulten und Decks bis zur Zimmerdecke reicht für das Relativieren des Anspruchs.

Was wir wollen, ist einfach nur Mitschneiden von Proben oder einfache Demo-Aufnahmen für den Onkel in Amerika (Hu Hu, Onkel Eric ...). Und dann eventuell noch etwas bessere Demos für eine CD. Betrachtet diesen Artikel als eine Verweisliste, um welche Dinge man sich kümmern muss und wo man sich einige Informationen sammeln muss, um zu einfachen Ergebnissen zu kommen.

Da stelle' mer uns janz dumm: Stufe I

Nach den ersten Proben, Ihr erinnert Euch sicher an die Story mit Vatter's Weinkeller und an die Zetteln bei Marktkauf mit der Suche nach einem Bassisten, nach den harten Zeiten Timing und Präzision zu entwickeln, ja irgendwann dann kommt der Wunsch auf, die erspielten Ergebnisse auch festzuhalten. Entweder um sie gemeinsam zu analysieren oder weiterzugeben. Schlimmstenfalls als sogenannte Demos, um sie einem Veranstalter in die Hand zu drücken um sich zu präsentieren oder Gigs an Land zu ziehen.

Der Erwerb eines 24-Spur-Recorders und eines digitalen Mixers im Bereich von 15.000 bis 20.000 Märker ist an dieser Stelle vielleicht noch nicht so sinnvoll. Langsam anfangen. Was wollen wir zuerst? Einfach nur Proben mitschneiden. Also reicht etwas, was aufnimmt und etwas, was abspielt. Dann brauchen wir noch Micros und ein Paar Kabel. Chut is'.

Also Micros aufstellen, Cassetten-Recorder dran und 'Band läuft!!'. Tatsächlich so einfach? Mitnichten! Stolperfallen, wo man hinschaut. Fangen wir an.

Mikrophone

Ein Neumann Kondensator für 5 Mille ist was Feines. Aber wenn schon unser Auto weniger gekostet hat ... hatten wir da noch bei Media Markt so Teile für 19,95 gesehen. Letzteres ist rausgeschmissenes Geld.

Mein Tip: investiert in Micros, die Euch ein Leben lang (wenigstens als Musikusse und Hobby-Soundmen) begleiten können. Das SM57 von Shure kostet so ca. 160DM, ist ein Paradepferd an Zuverlässigkeit und kann vom Snare über Gitarre bis zum Gesang benutzt werden. Es gibt noch alternative Produkte von Beyer und AKG, die teilweise etwas billiger sind. Achten müsst Ihr auf bestimmte Stichworte im Aufnahmeverhalten. Es sollte ein passives Micro mit Supernieren-Ausrichtung sein. Wer sich mit den Begriffen vertrauter machen möchte, schaue bei den Mikro-Herstellern vorbei, dort finden sich mehr Angaben bis hin zu ganzen Tutorials und Hinweisen zu Positionierung und Aufnahme-Techniken.

Kabel

Bei den besseren Micros wie SM57 stellt man nun fest, dass da so ein komischer Stecker hinten dran ist. Watten datten? XLR symmetrisch nennt sich das, nix Miniklinke. Also braucht man passende Kabel. Stichwort: XLR-Klinke-asymmetrisch. Kann man kaufen oder selbst löten:

  • XLR-weiblich dreipolig, einpoliges Kabel, Klinke 6.3mm Mono
  • XLR: Pin 1 und 3 zusammen = Masse, Pin 2 = Signal
  • Masse an Kabel-Abschirmung, Signal an Seele des Kabels
  • Klinke: Signal an Spitze des Klinkensteckers, Masse an äusseren Teil

Und denkt daran, dass Kabel immer zu kurz sind. 6 Meter sind aus meiner Sicht das Minimum an Kabellänge. Aber bitte gutes Kabel! 'Ne Mark pro Meter sollte schon drin sein.

Recorder

Tja, nun wird's schwierig. Also es gab mal früher Cassetten-Recorder mit einem Stereo-Micro-Eingang oder auch Spulengeräte. Macht man sich auf die Suche nach so etwas heute, wird man Schiffbruch erleiden. Nur Sony und Panasonic fertigen noch Walkmänner mit Stereo-Micro-Eingängen, und das zu saftigen Preisen. Selbst Cassetten-Decks moderner Bauart verfügen nicht mehr über Mikrophon-Eingänge.

Also muss man sich entweder auf die Suche nach einem Cassetten-Deck mit Micro-Eingängen auf dem Gebrauchtmarkt machen oder Alternativen finden.

Vor dieser Frage stehend habe ich meinerseits Nägel mit Köppen gemacht, wenn die Nägel auch nicht ganz billig waren. Ich habe mir, da ich mich eh den ganzen Tag volldudel, eine Minidisc-Recorder zugelegt. Der hat Stereo-Micro-Eingänge, eine gute Sound-Qualität, grundlegende digitale Editier-Möglichkeiten und ist einfach zu handhaben. Und: kostet nur unwesentlich mehr als die billigsten Recorder-Walkmens. Ganz zu schweigen vom alltäglichen Gebrauch. Lange gegen solchen Schnick-Schnack gewehrt, möchte ich das Teil nicht mehr missen.

Zubehör

Auch hier in Listenform:

  • Micro-Ständer: Müssen keinen Atombombentest überstehen. Mittelhohe Galgen liegen so bei 50-60DM. Ebenfalls eine Anschaffung, die auch den Ausbau zum Profi-Studio überlebt. Ganz am Anfang reicht vielleicht sogar ein Kleinstativ, wie es in Elektronik-Läden zu kriegen ist.
  • Micro-Klemmen liegen meist den Micros bei.
  • Adapter: von 2 x 6.3er-Klinkenstecker auf Stereo-Miniklinkenstecker 3.5mm. Braucht man fast immer, nicht nur für Minidisc oder Stereo-Walkman. Nur ältere Cassettendecks haben zwei 6.3mm-Klinken-Eingänge. Wollt Ihr zum Abhören den Recorder an die PA anschliessen? Oder einen Keyboard-Amp? Ach hier braucht man passende Kabel, und zwar alle, so dass man nicht umverkabeln muss.
  • Ich habe mal angefangen, mir einen Universal-Kabel-Baukasten anzulegen. Jeder mögliche Steckertyp endet in einem Kabel mit Cinch-Steckern. Auf dem Flohmmarkt gibt es kleine Verbinder für Cinch- (auch RCA- genannt) Stecker. So kann man sich jeden Adapter-Kabeltyp schnell zusammenstecken. Eine andere Quelle für billige (aber nicht immer gute) Adapterkabel sind Flohmärkte.
  • Hatten wir da noch Kopfhörer, Batterien, Aufnahme-Medien und Netzteile für den Recorder.

Damit könnten wir denn unsere ersten Proberaum-Aufnahmen starten. Fast, wenn nun nicht nach der einen Technik die nächste folgen würde. Der Drummer steht hilflos mit den Micros im Raum, grosse Fragezeichen in den Augen ... wohin mit den Micros?

Sind wir schon umgehend beim Thema Aufnahme-Technik, Abschnitt Mikrophon-Positionierung. Getroffen - Versenkt. Wieder ein Kapitel, wo es keine allgemeingültige Regeln gibt, nur Anregungungen und Ideen. Nehmen wir den Worst Case, unseren Galaxy So-Proberaum und drei mögliche Positionierungen, nur damit Ihr ein paar Ideen drauf habt.

Grundsätzlich unterscheidet man drei gängige Mikrophon-Positionierungen.

Diese Y-Form ist wohl die bekannteste. Sie hat den Vorteil, das die Aufnahmen sowohl über Kopfhörer als auch über Boxen brauchbar werden. Sollte einem auffallen, dass im Klangbild 'Löcher' auftreten und Bässe oder Tiefmitten fehlen, kann man die Micros näher zusammen rücken oder sich sogar überschneidend versuchen. Bei dieser horizontalen Anordung treten Phasenauslöschungen und damit Löcher weniger auf. Dafür stellt sich ein extremer Stereo-Effekt ein, der gerade über Boxen nicht immer so toll wirkt. Aber dass die Anordung den Ohrenpositionen entspricht, weist schon auf die bessren Ergebnisse für Kopfhörer hin. Diese vertikale Form ist selten wirklich sinnvoll, ausser bei sehr kleinen Räumen und/oder sehr breiten Klangquellen wie Chören oder dicken Schlagzeugern. Kann einen Versuch wert sein.

In allen Fällen gilt oben Gesagtes. Man muss immer experimentieren und der Raum, die Anordnung der Amps und Decken-, Wand- und Bodenmaterialien spielen eine wichtige Rolle. Mal kann es sinnvoll sein, die Micros ganz dicht zusammen aufzustellen, mal macht es Sinn, sie voneinander zu entfernen. Von Einfluss sind gerade die Wände des Raumes, die den Schall reflektieren.

Nun mal zum Proberaum in den Rosita-Studios und die Auswirkungen der Aufstellungen:

Horizontale Positionierung hat den Vorteil, dass PA-Sound und Drums sauber positioniert werden. Der Drummer sabbert vor Glückseligkeit.

Auch der Basser kommt ganz gut durch und liegt fast in der Mitte der Aufnahmen. Der Gitarrist dagegen klebt an einem Ohr.

Eine andere horizontale Positionierung macht Basser und Gitarrist glücklich. Auch die PA wird wahrscheinlich gar nicht so schlecht kommen.

Für das rechte Ohr besteht aber Tinnitus-Gefahr, die Drums schrumpfen im Abbildungs-Spektrum.

Diese Y-Form benachteiligt vor allem wieder den Drummer und die PA, denn der Schall von der PA kommt fast nur von einer Box.

Hier werden wir zwar ein Lautstärke-Problem zwischen PA und Gitarre bekommen, aber das könnte man ausgleichen.

Die Rückseite der Micros muss aber eine gedämpfte Wand sein, sonst klingt es hohl.

Der Experimentierfreude sind an dieser Stelle kaum Grenzen gesetzt. Lasst Euch ruhig viel Zeit und merkt Euch die besten Positionen. Eine vernünftige Aufnahme-Qualität zu erreichen kannn einige Zeit dauern. In jedem Fall ist es von Nutzen, wenn die Wände des Raums gut gedämpft sind. Die Schote mit den Eierkartons ist alt. Teppich-Reste auf Holzlatten sind besser, da sie gerade den Mittenbereich gut dämpfen.

Fazit der Stufe I

Bei Neukauf aller obigen Teile haben wir fast 1000DM investiert, aber alles in dauerhaft wiederverwendbares Material.

Mit einer guten Micro-Positionierung, abgestimmten Lautstärken und gut gedämpften Raum kann man mit dieser Einrichtung schon verblüffend gute Aufnahmen machen, die sogar als Demos reichen können. Aber es braucht Zeit und Experimentier-Geist. Was viel wichtiger ist, ist das Sammeln von Erfahrung mit einer simplen technischen Umgebung, die Raum für die Konzentration auf die Aufnahme-Techniken lässt statt einen mit dem Herumfummeln an Schaltern und Reglern beschäftigt. Hier würde ich auch erst den Fokus setzen, nicht auf die technische Perfektion, sondern auf Entwicklung eines Gefühls, wie das Ganze überhaupt so funktioniert und was passiert, wenn man dies oder jenes macht.

Was nun bei diesen Erstaufnahmen nicht so ganz offensichtlich ist: ist Euch aufgefallen, dass die kleinen Spielfehler, die Ihr selbst merkt, im Gesamtsound kaum noch hörbar sind? Sollte man sich für die nächsten Schritte merken ...

Darf's ein wenig mehr sein?

So begeisternd erste Ergebisse sein können, mit einigen Problemen haben wir dann doch zu kämpfen. Einmal fängt es an mit Nebengeräuschen, Auswirkungen schlechter Raumakustik und Positionierungsfehler an. Dann ist die Snare zu laut, die Becken zu schrill, die Gitarre zu kreisschig und den Bass fühlt man, aber hört ihn nicht.

Das Lösungswort heisst nun Multitrack Recording. Und neben den neuen Möglichkeiten bietet sich nun auch erstmals eine Chance, sich im Produkt-Angebot zu verlaufen, weil hier die Bereiche Home Recording, Multitracking allgemein und noch einiges anderes zusammenkommen. Was ist nun Multitrack Recording?

Bisher haben wir den Raumklang mit zwei Micros aufgenommen und die oben erwähnten Probleme bekommen. Beim Multitracking bekommt nun jedes Instrument mindestens eine Spur, so weit wie möglich abgekoppelt vom Raum. Noch besser: gar nicht über Micros abgenommen, sondern direkt vom Verstärker oder aus einer DI-Box (Direct Inject), die zwischen Amp und Speaker geschaltet ein Signal ableitet, das elektrisch von Amp und/oder Instrument getrennt in ein Mischpult oder in einen Recorder geführt werden kann. Und einige D.-Boxen können eben auch das hochpegelige Signal für Lautsprecher in ein niedrigpegeliges für Mischer und Recorder verwandeln, ohne durch ihr Einschleifen das Signal für die Speaker wesentlich zu beeinflussen..

Ein Multitrack Recorder verfügt nun über mindestens vier einzelne Spuren, die getrennt aufgenommen werden können, auch zeitlich. So könnte man bei wenigen verfügbaren Spuren, zuerst Bass und Drums und danach Gitarre und Gesang aufnehmen. Oder bei vielen Spuren auch alle zugleich. Daher auch die Nähe zu den Themen Homerecording, wo man als Alleinunterhalter die einzelnen Instrumente nacheinander einspielt. Und wenn der Marshall-Stack glüht und der Ampeg leuchtet, liegt auch die Aufnahme-Empfindlichkeit der Micros niedrig = niedrige Aussteuerung. Daher weniger Nebengeräusche, Abkopplung vom Raum-Klang und weniger sich-gegenseitig-in-den-Sound-pfuschen, in gewissen Grenzen jedenfalls.

Fällt hier übrigens was auf? Zählt mal die Signalquellen in diesem Beispiel! Es sind hier schon sieben! Aber dazu gleich ...

Equipment

Alles, was wir in unserem Mini-Studio hatten, wird weitergebraucht. Auch der MD-Recorder kann noch gute Dienste leisten, z.B. zum Erstellen von Premix-Tracks zur Kontrolle der Aufnahmen vor dem endgültigen Erstellen des fertigen Songs auf CD oder Band. Was wir nun noch brauchen, ist ein Multitrack-Recorder, und da wird das Angebot verwirrend. Einige Beispiele und Warnungen.

Das ist ein einfacher Multitracker: Tascam PortaStudio02. Kostet sogar nur knapp 300DM. Kann aber nur zwei Spuren auf einmal aufnehmen und hat maximal vier. Soundqualität so la-la, auch nicht gerade heavy duty.

Für's Homerecording kann so etwas ein Einstieg sein. Für Bandaufnahmen nicht brauchbar. Wenn, dann höchstens anstatt eines MD-Recorders oder Cassetten-Decks.

Im Gegensatz zum Tascam kann dieses Yamaha MD4S vier Spuren zugleich aufnehmen, arbeitet voll digital mit Minidiscs und sehr guter Aufnahme-Qualität. Gegenüber Cassetten hat man nicht die Probleme mit Band-Rauschen, Aussetzern und Kopieren. Die Minidisc ist wie eine Diskette oder Festplatte organisiert und man kann beliebig umkopieren und löschen.

Aber auch hier gilt: vier Spuren sind was für zuhause. Für die Band nix Ausreichendes. Allerdings gibt es dieses Gerät auch als MD8S, und mit acht Spuren kann man dann schon etwas mehr anfangen. Beinahe ...

Im obigen Beispiel hatten wir schon sieben Signalquellen, wobei die Abnahme des Schlagzeugs mit vier Micros schon das untere Limit darstellt. Also brauchen wir auf jeden Fall acht Spuren. Und wenn wir alles in einem Take einspielen wollen, müsste das Gerät auch acht Spuren zugleich aufnehmen können. Und da wird's teuer.
   

Au ja! Das neue Tascam MX-2424. 24 Spuren, 24bit digital, max. 768 Spuren insgesamt. Mastern auf DVD.

War nur ein Scherz ...

   

Das VS880 von Roland zeichnet die Daten auf einer Festplatte auf, nicht auf MDs oder Cassetten. Dafür aber alles volldigital mit optimaler Qualität, je acht sogenannten Virtual Tracks pro Spur (also max. 64 Spuren), eingebautem Zweikanal-Effekt-Board und allem drum-und-dran. Mit diesem Teil habe ich meine ersten Versuche gemacht.

Limit: zu einer Zeit maximal vier Spuren aufnehmen. Homerecording optimal. Aber vielleicht nicht nur.

   

Das wär's. Das Roland VS1680 hat insgesamt 16 Spuren, acht können gleichzeitig aufgenommen werden. Oder acht abgehört und acht aufgenommen werden. Oder 16 zugleich wiedergegeben. Und singen kann es, und Schach spielen. Und auf einem Bein balancieren.

Die letzten 999 Vorgänge, inklusive Überspielen, Löschen, Neuaufnahmen können rückgängig gemacht werden. Direktes Mastern auf Audio-CD. (Kann das VS880EX aber auch) Geil!

Beim VS1680 sind wir dann auch schon bei 5000 Märkern angelangt. Bisschen teuer? Man kann solche Geräte auch leihen bei Studios, Händlern oder wohlhabenden Freunden. Aber es muss gar nicht so ein grosses Teil sein. Mit etwas Disziplin und Beschränkung auf's Wesentliche kann man schon auskommen.

Geht's denn auch mit vier Spuren Aufnahme?

Geht auch. Und zwar so.

  • Man teilt die Aufnahme in einzelne Instrumente. Damit Übersprechen und saubere Spurtrennung gewährleistet ist, braucht man einen Kopfhörer-Verstärker, genug Micky-Mäuse und Verlängerungskabel.
  • Jeder muss seinen Part ohne die anderen Bandkollegen kennen. Zumindestens in rudimentärer Form und in den Grundstrukturen.
  • Drums zuerst. Man kann den Bass über Kopfhörer laufen lassen und Bass und Drums spielen zusammen den ersten Part ein. Vier Spuren Drums sind dann fix und Vorgabe für den Rest.
  • Im nächsten Take spielt der Bass seinen Part ein. Haben Bass und/oder Gitarre an den Amps LineOut- oder D.I.-Ausgänge, geht's direkt in den Recorder und es sind keine Micros beteiligt. Allerdings klingt es dann auch anders als mit Micro abgenommen, nämlich dichter und direkter. Mag nicht jeder.
  • Danach kommt der Rest, Keyboards, Bläser, eventuell sogar Sänger etc. pp.

Die Untergrenze von acht Spuren für eine Band sollte nicht unterschritten werden. Man kann mit Tricks arbeiten, ist aber nicht sehr zu empfehlen:

  • Nach der Aufnahme der z.B. vier Drum-Spuren mischt man diese auf zwei Spuren (Stereo-L und -R) zusammen (dies nennt sich Bouncing) und hat nur noch zwei Spuren für Drums. Spart Spuren, hindert aber spätere Änderungen, falls es im Sound doch nicht passt.
  • Kann der Recorder sogenannte Virtual Tracks, stapelt man diese und kopiert später um.

Was sind Virtual Tracks? So am Rande, werden bald Standard.

Hat der Recorder 8 Spuren, steht dahinter nicht eine einzelne Spur, sondern ein Stapel von Spuren, die man umschalten kann:

Track
#1
#2
#3
#4
#5
#6
#7
#8
Virtual 1
BassDr
Snare
OH1
OH2
Bass A
Guitar A
Keybd A
Vocals A
Virtual 2
Bass B
Guitar B
Keybd B
Vocals B
Virtual 3
Guitar C
Vocals C
Virtual 4
Vocals D
Virtual 5
Virtual 6
Virtual 7
Virtual 8

Man hat jeweils maximal 8 Spuren, jede Spur kann aber bis zu acht unterschiedliche Versionen haben, zwischen denen (auch automatisch umschaltend während der Wiedergabe) gewählt werden kann. In diesem Beispiel hatten wir die Drum-Spuren, der Bass hat zwei unterschiedliche Linien eingespielt, die Gitarre hat's dreimal in unterschiedlichen Versionen versucht und der Sänger kann sich noch nicht entscheiden, welchen der vier Takes er am besten findet. Erst beim Erstellen der endgültigen Version, dem Master Mix oder Final Cut, wird entschieden, welche Versionen genutzt werden. Eventuell auch dynamisch umschaltend (Mute Mode).

Mit der Bedienung des Recorders sollte man sich viel Zeit lassen. Gerade bessere Recorder wie die Roland- und Korg-Geräte haben einen enormen Funktionsumfang und Feature-Reichtum, in dem man sich leicht verläuft. Folgende Stichworte sind essentiell und sollten sitzen:

Record Mode: Wie man Spuren aufnimmt, aussteuert, kopiert und löscht.
Routing: Welche Spur von welchem Eingang aufgenommen wird.
Overdubbing: Aufnehmen einer Spur bei gleichzeitigem Abhören der bereits vorhandenen Spuren.
Punch In/Out: Einzelne Abschnitte einer bereits bestehenden Spur überspielen. Nicht mit Overdubbing zu verwechseln, denn das ist eine komplett neue Spur, wo die vorherige bleibt.
Virtual Tracks: Siehe oben. Wie man VTs umschaltet und verwaltet.
Backup: Sichern von aufgenommenem Material.

Ehe wir nun ausufern, einige weitere warme Worte zu Aufnahme-Techniken in dieser Form des Mitschnitts.

Aufnahme-Techniken, Rülpser und Frust-Punkte

Drums

Ideal wäre die Abnahme aller Toms und Drums mit je einem Mikrophon. Rechnen könnt Ihr aber selbst, wie viele Spuren Ihr dann braucht. Muss man mit einem Minimum auskommen, ist vier die Zahl der Zahlen. Ein SM57 dicht über dem Snare, ein besser spezielles Bassdrum-Micro und zwei Overheads über dem Kit links und rechts. Klingen die Becken zu schrill, schräg von hinten abnehmen.

Achtung mit dem Hihat! Oft zu leise.

Snare-Dämpfung macht den Sound meist besser. Bei Bassdrums mit zwei Fellen das Micro an etwa 10cm Abstand zu einem eventuellem Loch, bei Bassdrum mit einem Fell Micro in die Drum hinein. Auch hier gut dämpfen. Aufpassen, dass der Kopfhörer des Drummers nicht zu sehr in die Overheads sendet.

Drums erfordern oft den ausgiebigsten Soundcheck und Versuche zum optimalen Sound.

Drums immer roh auf's Band, keine Effekte.

Bass

Ein SM57 geht schon gut. Ein Bass-Micro wie auch für die Bassdrums kommt besser. Daumenregeln: Micro etwas auf die Mitte des Konus richten, nicht direkt auf die Kalotte, sondern aus der Mitte heraus. Optimal für Bass ist es, den Sound mit einer D.I.-Box zwischen Amp und Speaker abzunehmen, oder aus dem D.I.-Ausgang des Amps, oder zwischen Vorverstärker und Endstufe. Viele schwören sogar daruf, den Bass direkt in den Recorder einzuspielen.

Effekte sind nur zugelassen, wenn sie im Nachhinein nicht verfügbar sind. Oder wenn man im Recorder keine Effekte im Master Mix einschleifen kann. Vor allem kein Reverb/Delay in der aufgenommenen Spur! Das kommt erst am Ende. Octaver oder Overdrive sollte man zulassen.

Guitar

Hier kommt man selten ohne die spezifischen Gitarren-Effekte aus. Abnahme über Micro mit einem ordentlichen Brett highly recommend. Für Bass wie Gitarre gint: je mehr das Mikro in die Mitte geht, desto basslastiger wird der Sound.

Die Stunde der Wahrheit: der Final Mix

Hat man dann alle einzelnen Instrumente aufgenommen und sich für die dann zu verwendenden Versionen entschieden, kommt es zum Abmischen der endgültigen Version. Hier bricht sich Genie und Künstlertum Bahn.

Beim Final Mix werden die einzelnen Spuren zusammengeführt, in Pegel und Positionierung in der Stereo-Basis verteilt, Effekte hinzugefügt und auf einen Master, z.B. DAT oder freie Spuren, aufgenommen. Das Ergebnis wäre dann das, was (nach dem Mastering) auf CD oder Minidisc gepackt und herausgegeben wird.

Der Vorgang des Endmischens besteht aus dem Abgleich verschiedener Faktoren. Endziel ist ein Gesamtsound, der zur Musik passt. Einen Zahn könnt Ihr Euch aber gleich ziehen lasssen: Wenn Ihr meint, Ihr kommt an die Ergebnisse professioneller Studios heran, vergesst es. Was die Jungs dort mit ihren Effekt-Systemen, Psychoakustik-Kisten, Enhancern und anderen Drahtschachteln machen, da könnt Ihr schon die Bedienungsanleitungen nicht mehr bezahlen. Also Zurückhaltung.

Pegel Die einzelnen Instrumente werde in ihrer Lautstärke aufeinander abgeglichen. Das ist noch übersichtlich.
Panning Wenn nun alle Instrumente mittig zwischen den beiden Lautsprechern klingen, ist das etwas unüberhörlich. Stattdessen werden die Instrumente über die Stereo-Basis verteilt. Es stimmt übrigens: die Bass-Drum oder der Bass muss nicht genau in der Mitte sein.
Effekte

Hier ist die Kuh auf dem Eis. Hier ist das Salz und der Pfeffer. Jetzt fange ich einfach an zu zitieren:

  • Reverb und Delay-Effekte gehören immer zu einem einzelnen Instrument. Nur ein ganz kurzer Raum-Hall auf den Gesamt-Mix kann dazu dienen, den Mix räumlicher klingen zu lassen.
  • Vocals bekommen einen Compressor verpasst, z.B. 4:1. Stereo-Reverb schafft Räumlichkeit. Original auf einen Stereo-Kanal ein Drittel aus der Mitte, ein einzelnes Delay mit ein paar Millisekunden auf den anderen macht auch Tiefe. Oder Stereo-Chorus auf die Kanäle verteilt.
  • Snare kriegt auch einen 4:1-Compressor, eventuell ebenso ein bisschen Stereo-Reverb, aber nur ganz kurz. Machen schicken die Snare durch einen Gitarren-Verzerrer, falls möglich. Bassdrum mit dem EQ ein wenig anfetten, z.B. +3dB bei 50Hz.
  • Stereo-Chorus macht den Bass, wo gewünscht, weicher und breiter. Eine leiche EQ-Anhebung der Frequenzen um 150Hz macht Druck
  • Überhaupt sollten nur Stereo-Effekte genutzt werden.
  • Aufpassen auf Frequenz-Überschneidungen, z.B. fette Higain-Gitarre in unteren Lagen und Bass. Entweder Gitarre mit dem EQ 'entfetten' oder die beiden Instrumente mittels Panning verteilen.
  • Die Breitenwirkung des Sounds entsteht nicht unbedingt aus den Reverbs. Da sind andere Effekte im Spiel, z.B. das Roland Sound Space, Space Reverbs oder Multiband-Chorus.

Wenn man nun genau ist, muss man eben noch zwischen Mixdown und Mastering unterscheiden.

Beim Mixdown geht es allein um das Zusammenmischen der einzelnen Spuren in einen Stereo-Mix, inklusive Effekte. Bessere Recorder (wie VS und grosse Tascam und Fostex) unterstützen diesen Vorgang durch Scenes und Automix Maps. Scenes sind Momentaufnahmen von allen Einstellungen des Mischers, so dass man verschiedene Mischer-Stellungen abrufen kann. Beim Automix zeichnet der Recorder während eines Abspiel-Vorganges die Anfangseinstellungen am Start des Songs und danach alle Regler- und Effekt-Veränderungen auf. Passt es nicht so recht, geht man an eine beliebige Stellung zurück, macht eine neue Einstellung, der Recorder merkt sich wieder nur die Änderungen und der Rest bleibt wie ist. Ganz komfortabel.

Die ganze Technik hilft einem allerdings wenig, die Mono-Spuren in kreativer Weise so zu einem akustischem Gesamtbild zusammenzufassen, dass eine Räumlichkeit und Ausgewogenheit entsteht. Hier ein Beispiel, wie so etwas aussehen kann ...

Beteiligt sind hier Drums, Bass, eine Clean Guitar und Vocals. Die vier Drum-Spuren werden verteilt. Der Bass in der Mitte. Die Gitarre bekommt ein kurzes, einzelnes Delay verpasst, das Original leicht links, das Delay leicht rechts.

Vocals werden durch Stereo-Reverb und einen ganz leichten Chorus in die Breite gezogen. So werden aus den beiden Mono-Spuren Gesang und Gitarre breite Aspekte des Stereo-Spektrums.

Unter Mastering versteht man dann den Feinschliff des Stereo-Mixes in Sound und Abstimmung der Wiedergabe. Da kommen dann Enhancer, Spectrum Processors, Expander und Compressor zum Einsatz, bis das Gesamtergebnis geil klingt.

Auch für den kleinen Einsatz macht die Trennung zwischen diesen beiden Stufen Sinn (wenn man kann ...).

In diesem Sinne solltet Ihr Euch vielleicht noch mal ein paar Samples anhören, die wir in anderen Kapiteln hatten. Achtet insbesondere darauf, wie die Verteilung im Stereo-Spektrum gemacht wurde, und wie mit Reverb umgegangen wird:

Suite Canon:
The Body Electric:
Gibberish:

Was kann man da an die Hand geben?

Es verlässt uns das Regelwerk und das Feeling kommt voll zum Tragen. Was aber als erstes auffällt, so beim Abhören aller Spuren zusammen, ist, dass die kleinen Fehler und Ungenauigkeiten im Gesamtsound kaum noch hörbar sind. Daher sollte man seinen Perfektionismus während des Einspielens im Zaum halten. Aber auch schon dabei daran denken, dass die Dinge am Ende zusammenpassen müssen. Erfordert etwas Disziplin und Kooperation.

Nun sind wir aber auch von unseren Hörgewohnheiten durch hochprofessionelle Werke a'la Pink Floyd, Alan Parson und Michael Jackson reichlich versaut und orientieren uns unbewusst an dem, was wir dort gehört haben. Kein Zweifel, so viel wir uns auch abrackern, mit unserem PortaStudio und unserem ZOOM-Spielzeug werden wir uns da vergeblich abmühen. Also auf dem Boden bleiben, oder in's Studio gehen.

Ein guter Tip ist der, sich mit CDs verwandter Stile oder Bands hinzusetzen und mal genau zu analysieren, wie dort das endgültige Ergebnis erzielt wurde. Wie werden die Instrumente im Stereo-Spektrum verteilt? Wie ist der Gesamtsound? Eher dunkel? Eher prägnant? Weit über die Stereo-Basis oder sogar in die Tiefe verteilt?

Nach den Multitrackern kamen ...

... die Computer. Nun waren ja Multitracker im Prinzip auch PCs, nur eben für eine dedizierte Anwendung. Mittlerweile sind aber sogar Notebooks in ihrer Leistung so weit entwickelt, dass die nach und nach die VS' und MTs verdrängen. Bedenkt man dazu, dass man heute für den Preis eines damaligen VS880 auch zwei brauchbare Notebooks bekommt, ist das eine rasante Entwicklung. Konfrontiert uns aber auch mit einer erheblich kniffeligeren Bedienung und weiteren Möglichkeiten uns das Leben schwer zu machen. Gut, fangen wir mit der Hardware an. Was brauchen wir?

  • Klar, einen Computer. Desktop-Systeme ab der 3GHz-Pentium-Klasse sind schon sehr
    brauchbar und können, entsprechende Systemkonfiguration vorausgesetzt, schon locker
    sechs bis acht Spuren verarbeiten. Günstiger ist natürlich ein Notebook, transportabel
    und Bildschirm gleich mit drin. Ich würde zu einem Notebook raten, schon wegen der
    Handhabbarkeit.
  • Im Desktop bräuchten wir nun eine Karte für unsere Audio-Eingänge, i.d.R. eine PCI-
    Karte mit mindestens vier Eingängen. Da ist das Angebot breit und vielfältig; und im
    vertretbaren Rahmen, was Kosten angeht.
  • Unser Notebook hat keine PCI-Slots. Der hat höchstens Schnittstellen in Form von
    USB (Universal Serial Bus) oder Firewire. Da gibt es zwar noch Einschübe für CardBus,
    aber da gibt es nur wenige, teure Interfaces.

Damit wäre unsere Hardware fast komplett. Und wir haben Baustellen en masse. Und am Ende werden wir vielleicht feststellen, dass die schöne neue Welt uns doch mehr Probleme macht als sie löst.

Die Geschichte mit der Schnittstelle

Gehen wir auf die am meisten kritische Stelle an unserem Aufnahmegerät noch etwas ein, den Pfad der Musik in den Notebook. USB oder Firewire? Was ist eigentlich Firewire? Und was ist das für eine Kiste, dieses externe Audio-Interface? Brauche ich nur so ein Audio-Interface?

Hier sehen wir das MOTU 828 MK II USB 2.0, dieses Kistchen hat immerhin 10 Ein- und Ausgänge bei Kosten von ca. 500€. Verbunden wird es mit dem Rechner über die USB-Schnittstelle, eine serielle Schnittstelle, die heute jeder Rechner hat. Heißt das nun, dass wir 10 Mikrofone anschließen und aufnehmen können? Nö, es gibt nur zwei Schnittstellen für Micros, der Rest sind LineIn-Eingänge und -Ausgänge. Hm, was nun. Zwei Micros sind definitiv zu wenig. Noch einmal einen Stapel Mikro-Vorverstärker, damit wir Micros anschließen können? Nein, es geht einfacher.

Das nun wieder ist kein normales Mischpult, sondern eines von Alesis, das einen Wandler schon im Bauch hat. Hier können wir jetzt für ca. 400€ direkt sie Micros in das Pult geben, dieses Pult über Firewire an den Notebook hängen und sofort so aufnehmen, wie wir uns es eigentlich gewünscht haben. Solche Pulte gibt es auch von Yamaha oder anderen Firmen. Und nicht nur das, wir können auch die zusammengemischte Aufnahme wieder in das Pult zurück schicken und z.B. über Kopfhörer abhören. So zu sagen die mobile Recording-Lösung in einem Rutsch.

 

 

Fazit

Worum Ihr aber gar nicht herumkommt: viel anlesen, probieren, studieren, forschen. Das Wissen und die Erfahrung kann man wiederum nicht kaufen. Wer meint, wenn er den Preis eines Kleinwagens in einen 24-Spur-Recorder investiert, hätte er schon alles im Sack, wird böse enttäuscht werden. Da muss man mal wieder durch.

Tastet Euch langsam an die Materie heran, fangt ganz klein an, mit Recorder und zwei Micros, auch zuhause im stillen Kämmerlein. Seid auf Nackenschläge und Enttäuschen gefasst und habt Mut. Vertraut niemals in die Technik und wie beim Spielen eines Instrumentes liegt die Meisterschaft in der persönlichen Qualifikation, Konzentration und mentalen Offenheit.

Die Möglichkeiten der Digital-Technik eröffnen heute enorme Weiten an Produktionswegen zu erträglichen Kosten. Sie locken aber auch in Fallen, weil die Werbung suggeriert, das sei alles so easy. Is'ses nicht. Geld ist nix, Ihr müsst Zeit und Muße investieren.

Erste Erkenntnisse

Was ist nun aus meinem ersten Recording-Projekt geworden? Na ja, das Ergebnis war so la-la, dafür habe ich aber auch Einiges gelernt. Zum Beispiel, dass man Bass am besten direkt in's Pult einspielt, dass Becken-Abnahme mit nur zwei Overheads dünn klingt, dass es verdammt schwer ist, einen vernünftigen Mix zu machen und dass es am Ende eben doch nicht so klingt, wie man es sich eigentlich vorgestellt hatte.

Wer nur einige Demos einspielen möchte oder einen Einstieg in das Thema Recording will, kann mit so einem Multitracker schon etwas machen. Es wird aber ein Gefummel mit der Technik, die mit der Musik selbst nicht mehr sehr viel zu tun hat (ich würde es mit der Gestaltung eines CD-Booklets vergleichen). Will man professionelle Ergebnisse und einen Level, der mit industriellen Produkten vergleichbar ist, kommt um ein richtiges Studio nicht herum.

 

 
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