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About /me ...

Geboren am 28. Juli 1956 in Essen-Borbeck, dort
bin ich auch aufgewachsen; etwa 30 Jahre hielt es mich im
Ruhrgebiet, in dieser Zeit besuchte ich das Gymnasium, flog
runter, machte eine Lehre als Rdf. und Fernseh-Techniker,
besuchte die FOS und studierte dann, eher rational begründet,
Informatik in Dortmund. Mein Bruder, der etwas später
(nämlich ca. 9 Jahre) zur Familie kam, entschied sich
im Gegensatz zu seinem Bass-spielenden Bruder zu einer Karriere
als Drummer. Na ja, es lagen ein paar Jahre zwischen diesen
Entscheidungen, aber immerhin zog es beide zum Groove
...
Meinen Wunsch, Musikwissenschaft und Journalismus
zu studieren, konnte ich leider nicht verwirklichen, meine
Eltern hatten etwas gegen brotlose Künste. Und vielleicht
war diese Entscheidung, wenn auch fremdbestimmt, nicht unbedingt
die schlechteste. Dann eben Informatik, inzwischen bin ich nach vielen Jahren im Marketing von Großunternehmen sogar wieder etwas näher an die Bühne herangerückt, denn ich mache neben Marketing noch die technische Redaktion im Bereich Lighting Control (Artikel sind in Arbeit ...). Keine Herzenssache, aber man kann sich nette Instrumente und mehr leisten. |
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Meine musikalischen Erstkontakte waren die Beatles,
Motown und eben Musicals. Später kamen dann Cream, Led
Zeppelin und die weißen Blueser wie Winter, Mayall,
Ten Years After hinzu.
Etwas später dann, aber bis heute
dauerhafte Lieblinge: EL&P, Jethro Tull, Gentle Giant,
Chicago, King Crimson, frühe Genesis und anderer Progressive
Rock. Hörend arbeite ich mich gern durch alle Genres.
Ausser Punk oder Metal, Rave oder HipHop. NuRock und NuMetal konnte ich
ebenfalls nichts abgewinnen. Nicht zu verschweigen ist mein weiterer
Hang zu J.S. Bach, Chopin, Mussorgski, Ravel, Debussy als auch Jan
Gabarek, Ralph Towner und anderen Jazzern. Mein Musikgeschmack
ist sehr breit, so lange es 'gute' Musik ist. Seit einem Instrumentenwechsel hat die Klassik deutlichen Vorrang gewonnen. |
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Mit so ca. 17 Jahren habe ich klassische
Gitarre gelernt, kurze Zeit später erwarb ich eine rote
SG-Kopie zweifelhafter Herkunft. Und nach einer Weile musste
ich feststellen, dass das nicht mein Instrument war. Wer mich
viel mehr beeindruckte waren Leute wie Greg Lake und John
Paul Jones, so konvertierte ich zum Bass, nicht unbedingt
mit großem Erfolg, denn mit Mitte 20 legte ich frustriert
alle Instrumente beiseite. Ich weiss heute nicht mehr definitiv,
warum ich nicht voran kam, aber es war sicher zu dieser Zeit
etwas schwieriger, oder teurer, ein Instrument zu erlernen.
So um 1994 herum kam ich zurück zur aktiven Musik, oder
sagen wir: ich verbringe damit die Zeit, die meine Familie
und mein Job übrig lassen. Band-Aktivitäten der
letzten Jahre waren Kirschfeld, Galaxy So
und viele Versuche. Songs From The Attic mit Arno Höddinghaus und Rainer Bartonitschek war dabei nicht nur eine sehr schöne Zeit, sondern hat mich in meinem Musikgeschmack auch stark beeinflusst. Danke, Arno! 
Diese WebSite, Just Chords, ist
vor vielen Jahren entstanden und war für mich zuerst
eine Spielwiese, bis ich fest stellte, dass ich wahrscheinlich
derjenige war, der beim Schreiben am meisten dazulernte. Ach
ja, Schreiben liegt mir am Herzen, auch wenn in der letzten Zeit nicht viel Gelegenheit dazu ist. Mittlerweile
ist diese Site auf eine beachtliche Größe angewachsen,
und ich bin immer wieder auf der Suche nach neuen Themen.
Und dass sich so vieles ergeben hat, liegt nicht zuletzt an
meinen Co-Autoren.
Neben meinem Job und der Musik bleibt nicht mehr viel
Zeit übrig, gar keine für Fernsehen oder andere
Methoden die Zeit tot zu schlagen. Weiter gebracht hat mich eindeutig der Unterricht bei Holger Vogt, Bass-Teacher
an der Schule
für Musik am Querweg. Holger scheuchte mich durch's
Realbook, und ich habe ihm viele neue Anregungen und viel
neues Wissen zu verdanken.
Der 50. Geburtstag liegt nun lange hinter mir, und ich merke, wie kostbar
und wertvoll Zeit für mich geworden ist. Daher lasse
ich auch manches ruhiger angehen als früher, auch wenn
mich noch immer ein Vorwärtskommen in der Musik drückt und ich mir selbst Stress mache.
Was mich dazu getrieben hat doch noch Klavier zu lernen, was ich schon vor 25 Jahren hätte tun sollen. Meinen Lehrer, Richard Holzapfel, kann ich nur wärmstens empfehlen, er eröffnet mir nach Holger noch einmal neue Sichten auf Musik. Und durch ihn lerne ich den Unterschied zwischen "ein Instrument spielen" und "Musik machen". Ihm verdanke ich auch die Entdeckung der Musik Chopins und andere wertvolle Anstöße.
Zurückblickend dann die Frage, ob es denn wirklich Glückseligkeit
geworden wäre, hätte ich nicht Informatik, sondern
Musik studiert. Ich habe da heute so meine Zweifel, denn vieles,
was ich mir jetzt an Unterricht und Instrumenten leiste, hätte ich als Profi-Musiker nicht
unbedingt bezahlen und durchziehen können. Vielleicht
ist es besser, das, was einem Passion ist, vom schnöden
Broterwerb zu trennen, und es nicht auf wirtschaftliche Zwänge
zu reduzieren.
Andere Themen, denen ich gern mehr Zeit widmen würde,
sind Fragen der Wahrnehmung und esoterisch angehauchte Gebiete.
Und meine Träume wären: mit Martin 'Lancelot' Barre
durch den Hyde Park zu joggen oder ein Abendessen mit Dave
LaRue oder David Gray.
Oder noch mehr Stühle anmalen ....
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