Grüße aus Detmold
Wie kann einem jemand, der auch in Detmold gelebt und gewirkt hat, einem Wahl-Ostwestfalem nicht symphatisch sein? Zugegeben, hatte ich mit Johannes Brahms noch keinen wirklichen Kontakt, dieses Stück war wieder ein Vorschlag des Klavierlehrers meines Vertrauens, genauer ist es der Walzer #3 aus dem Opus 39.
Das Original ist ein vierhändiges Stück, Primo gehört dem Schüler, Secondo übernimmt in der Regel der Lehrer. Das Primo läuft überwiegend, nämlich in den ersten Takten, im Oktav-Abstand und ist nicht so sonderlich schwer zu bewältigen. Die letzten vier Takte im zweiten Teil sind der schwierigste Teil.
Die Teilstücke
Erster Teil
Es empfiehlt sich wiederum der Ansatz des getrennten Übens der beiden Hände, ich würde mit der oberen Stimme beginnen und danach jeweils wechseln. Der Daumenuntersatz im ersten Takt (siehe Noten mit Fingersatz) meinerseits mag exotisch erscheinen, für mich funktioniert es so besser als mit dem 4. Finger. Der erste Teil ist dann eher einfach.
Zweiter Teil
Auch die ersten vier Takte des zweiten Teils, die nur in der linken Hand gespielt werden, sind einfach. In sich haben es dann, für den Anfänger, die letzten Takte mit beiden Händen. Diese wollten nun partout nicht laufen, also habe ich mir ein paar Hilfsmittel 'gebaut':
- Auch hier ist das Üben mit getrennten Händen sinnvoll, was den generellen Verlauf angeht.
- Im ersten Anlauf hatte ich mit den hohen Noten Probleme, weil Lesen und Noten-Finden nicht zusammen kommen wollten. Also habe ich mir, wie im ersten Finale-Link, die Noten darunter geschrieben.
- Der nächste Schritt ist das Synchronisieren der beiden Hände im richtigen Rhythmus.
Sowohl die MIDI-Dateien als auch die MP3-Versionen dieses Abschnittes haben mir geholfen, indem ich die beiden Hände auf das Stereo-Spektrum verteilt habe. Dadurch konnte ich leichter nachvollziehen, welche Note in welcher Hand nun kam.
Zweihändige Version
Kommt als nächstes ...
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