The Talking Hands Collection


Gear: Vintage, the real deal (?)

Ich kann es selbst kaum glauben. Jetzt schreibe ich doch tatsächlich über Vintage Gear. Wie kommt das denn? Hätte mir das einer vor ein paar Monaten erzählt, hätte ich mich selbst totgelacht. Tja, was hat sich denn verändert. Nun, zum einen habe ich in meiner Nachbarschaft Freundschaft mit ein paar betuchten Sammlern geschlossen, zum anderen habe ich in der Szene hier eine Menge Spieler mit altem Gear kennengelernt . und ausserdem muss ich zugeben, dem Wahn ein wenig verfallen zu sein . denn ich habe mir in den letzten Wochen selbst ein paar betagtere Instrumente zugelegt.

Tja, wie ist es denn nun? Klar, wer sich in der Gitarrenszene umsieht, kriegt klipp und klar das Gefühl vermittelt, dass nur alte Gitarren gut klingen. Dass man ohne 'nen Vintage Plexi total out ist. Dass nur ein echtes Echoplex (inkl. integriertem Bandwurm) "warm und authentisch" klingt. Habe ich dran geglaubt? Nö. Auf keinen Fall. Eher das Gegenteil. Ich war im Februar eingeladen, mit einer namhaften Band aus der Ecke NJ / NY zu jammen, und dachte ich mir, klar, tauche ich doch mal mit was Prestigeträchtigem auf. Also lieh ich mir von meinem Kumpel Sam dessen 1959er Les Paul Special in TV Yellow. Freunde der Nacht, was war mir da die Lust vergangen. Innerhalb kürzester Zeit stellte sich folgendes heraus:

  • Die Gitarre war nicht in der Lage, die Stimmung zu halten. Jedes Zerren am Hals, jedes Bending (peziell mit der G-Saite, die alte Gibson-Schwäche) führte zu nicht zu verachtenden Verstimmungen am Instrument und damit auch bei meinen Jam-Kumpanen.
  • Die P-90's (neben PAF's wohl einer der legendärsten alten PU's) pfiffen traurige Weisen bei mehr als Ccccccrunch Gain. Jede Bewegung Richtung Verstärker erzeugte einen Pfeifton, der mir fast den Haarschnitt ersparte.

Blöd bin ich ja nun nicht, deswegen hatte ich mir zu der Gelegenheit zur Sicherheit noch eine PRS mitgebracht.

Eingestöpselt . ahhhhh . himmlisch, diese Ruhe, und die Stimmung hielt selbst bei extremen Whammy Bar-Attacken.

Will ich denn nun alte Gitarren madiger machen als sie eh schon sind Nö, gar nicht. Habe selbst in den letzten zwei Wochen zwei wundervolle Vintagegitarren gekauft, deren Klang und Feeling mich völlig überzeugten. Da gab es kein Halten, zumal es sich sogar noch um sehr gute Angebote handelte. Was soll das nun, wozu schreibe ich all dies, kann ich mich nicht mal entscheiden ? Ja, kann ich, aber ich glaube, es gibt ein paar Dinge, die bei der ganzen Sache zu beachten bzw. zu bedenken sind, und auf die will ich gerne mal hinweisen.

Zum Beispiel finde ich, dass sich der Großteil von Vintage-Gitarren toll im Studio einsetzen lässt (da hat man immer genug Zeit zum Stimmen, und Mikrophonie etc. kann man zuvorkommen, indem man z.B. im Kontrollraum aufnimmt ). Was den Live-Einsatz angeht, habe ich da so meine Zweifel. Da wird nun jeder brüllen "Aber Eric Johnson .!" (Moment mal . ist das normalerweise nicht der, den ich gerne als Beispiel einsetze . ach so, nee, es geht ja nicht um Pentatoniken diesmal).

Also, da kann man gerne "Eric Johnson" rufen, als gutes Beispiel für den Liveeinsatz von Vintagegitarren würde ich den aber nicht sehen. Und warum nicht? Na, wer sich mal Eric's Strats ansieht, dem wird schnell klar, warum der so gut klingt auf der Buehne . die Pickups wurden gegen DiMarzios getauscht (gestackt, mit der zweiten Spule lahmgelegt), die Tuner sind auch nicht original, das Griffbrett wurde fachmännisch flachgefeilt, um eine Gibson-mäßige Griffbrettkrümmung zu erhalten, neue Bünde drin, die Tonepotis sind anders verdrahtet, teilweise ist da noch ein Fünfweg-Schalter dabei, von "100% Vintage" kann also nicht mehr die Rede sein.

Warum macht es also nicht jeder so? Ganz einfach, weil nicht jeder von uns einen Namen trägt, der mit E anfängt und mit "ric Johnson" aufhört. All diese Modifikationen stellen nämlich für Sammler und potentielle Käufer einen extremem Wertverlust dar. Der Wiederverkaufswert sinkt. Natürlich muss das nicht jeder von uns beachten, nicht alle von uns denken beim Kauf einer alten Gitarre schon an's Weiterverkaufen. Allerdings sollte man aber folgendes wissen: Die Sammlerszene für Vintage-Gitarren und -amps ist besser organisiert, als viele denken. Da sprechen sich solche Schoten schnell herum, und wenn so ein "Sünder" mal versucht, ein weiteres Vintageinstrument zu kaufen oder seine Gurke zu verkaufen, wird er schnell gegen eine Wand stossen. Die kriegt er dann nämlich bei so gut wie niemanden mehr unter, und verkaufen will ihm die auch keiner. Gute Vintagegitarren sind rar, und wer an solchen dann noch groß herumfummelt, ist schnell bekannt als "Aussätziger". George Gruhn hat mal gesagt "Natürlich hat jeder Besitzer einer alten Gitarre das Recht, diese zu modifizieren, in den Augen der Sammlerszene ist er dazu aber genausowenig befugt wie seinen Namen in den Rücken seines Kindes zu ritzen". Extrem, oder?

Ist aber leider so, da muss man sich nach richten, denn die Sammler (oft Nicht-Spieler sind die grossen Namen in der Vintageszene. Wer also gerne seine Gitarre oder seinen Amp wieder los werden will, oder sich was dazukaufen will (das wäre dann ca. die dritte Hypothek), der lässt besser die Finger vom Lötkolben. Warum schert sich also Eric J. nicht drum? Weil er Rang und Namen hat. Sammler wissen, dass Gitarren aus Eric's Besitz einen hohen Wiederverkaufswert haben. Also braucht Eric nur die Originalpickups und -tuner wieder dranzuschrauben und kriegt immer noch 'nen Megapreis dafür. Neulich ist z.B. wieder mal eine von Eric's Strats (1964er Modell) für schlappe $25.000 (DM-Wert bitte selbst ausrechnen, kenne den aktuellen Kurs nicht) über den Tisch gegangen. Im "Blue Book" (einer ungefähren Richtlinie bei der Preisgebung von Vintagegitarren) ist ein solches Modell für schlappe $5.500 gelistet . in "near mint"-Zustand . und der ist bei dieser Gitarre wahrscheinlich nicht mal gegeben nach all den Modifikationen . aber so Sachen wie "mint" oder "non-mint" sind eh immer Auslegungssache. Also kriegt Eric immer noch 'nen guten Preis weil er halt EJ ist und einen Namen hat. Oder wie ist das mit Steve Lukather's 1958er Les Paul, die neulich bei Ebay für ca. $52.000 über den Tisch ging (soweit ich mich erinnere)? Die ist nach Angaben von Spezialisten normalerweise gerade mal die Hälfte wert. Aber klar, das Ding war bei Luke seit Jahren im Einsatz, auf Toto-Platten, und bei den legendären Sessions.

Nun, nehmen wir doch mal an, dass wir sowas machen . kaufen uns 'ne 64er Strat, tauschen für eine Zeitlang die PU's aus, setzen neue Tuner ein, lassen neue Bünde einsetzen . irgendwann geht uns das Geld aus, oder irgendein anderer Grund für einen Verkauf kommt auf. Wir löten die Originalpickups wieder ein und versuchen das Ding wieder loszuwerden. Ein erfahrener Sammler (dem wir sie natürlich zuerst anbieten) guckt sich die Lötstellen an, sowie die Bünde, grinst sich einen und bietet uns einen Preis, der uns leichenblass werden lässt . aber nicht vor Freude. Sollte man mal bedenken. Übrigens sind Luke und Eric nicht die Einzigen, die ihre Vintagetrümmer ein wenig aufwerten, bevor sie mitgehen auf die Bühne . da fallen mir spontan noch Ritenour, Carlton, Landau und Joe Perry ein. Und das ist nur eine kleine Auswahl. Also einigen wir uns drauf, dass viele der älteren Gitarren für den Livebetrieb nicht unbedingt die beste Wahl sind, zumindest nicht ohne Modifikationen. Hinzu kommt ja noch die Diebstahlsgefahr und die Bedingungen, unter denen die meisten von uns giggen (Transport im ungeheizten Auto oder Bulli, giggen im Club ohne Security oder Open Air etc.).

Noch schlimmer wird es bei Amps. Die Geschichten über modifizerte Amps im Arsenal von Larry Carlton, Mike Landau, Johnson und Steve Farris kennen wir alle. Auch da wird der Wert gemindert. Zumal viele Vintageamps auch ganz einfach schwach geworden sind. Ausgelaufene Kondensatoren, verwelkte Widerstände, alles nichts Ungewöhnliches, und ausgetauscht werden die einfach ungern. Ich habe selbst so ein paar ältere Kandidaten herumstehen (60er Bassman, Fender Concert, 'nen alten Gibson etc.) und so toll die im Studio auch klingen, live habe ich so meine Bedenken. Klar, wer gerne einen auf authentisch macht, dem halte ich nix vor. Aber knackende Buchsen, kratzende Schalter, fehlende, heute fast notwendige Features wie Loops oder ähnliches sowie sogar Aussetzer sind Sachen, die man nicht einfach so ignorieren kann. In dem Zusammenhang höre ich immer so Schoten wie "Wenn das für Jimi gut genug war, soll es für mich reichen" oder "Clapton, Beck und Page haben mit den Dingern auch toll geklungen". Mr. Reininghaus hat da mal einen guten Kommentar dazu gebracht. Nämlich dass die Dinger zu der Zeit brandneu waren. Und klar, solche Geräte ändern ihren Sound über die Jahre. Ob das aber immer so gut ist, ist zweifelhaft.

Ausserdem geht natürlich auch die Funktionalität irgendwann flöten. Und selbst Eric Johnson (habe ich von dem eigentlich mal erzaehlt . grins .) hat gesagt, dass man eben nicht mehr so einfach so klingen kann wie es die Jungs aus der Zeit taten, weil all die Gitarren und Amps mit den Jahren ihren Sound änderten, ob nun zum Guten oder Schlechten . sie klingen nicht mehr wie in den Golden Sixties.

Und seien wir ehrlich: man kann an solche Sounds noch herankommen, ob nun mit all den ReIssues auf dem Markt (die kommen nämlich trotz den Stänkereien der konservativeren Kollegen doch an den Sound der Originale heran), oder mit den diversen, in Miniserie gebauten Boutiqueamps, gebaut von den Spezialisten, die den Sound der "guten alten Zeit" eingehend studiert haben und mit den Kisten tolle, sehr authentische Klangergebnisse zaubern. Aber darum geht es uns doch meist nicht. Nein, es geht um Prestige und um's Optische. So 'ne abgeschabte Strat oder so'n vergilbter Bassman kommen doch optisch geiler als irgendein fabrikneuer Rivera zum Beispiel (wobei letzterer IMHO aber um einiges näher an den legendären Sounds dran ist). Es geht mir nun aber wirklich nicht darum, Vintage-Instrumente schlecht hinzustellen. Wie gesagt, ich habe mir zwei jener Teile zugelegt. Die erste war eine 66er Strat. Vom Ton her sehr durchsetzungsfähig und laut, sind die Einschränkungen durch mechanische Funktion (Tuner halten normalerweise die Stimung, Vibratosystem funktioniert überdurchschnittlich gut, leider sind die Tonabnehmer bei zu hohen Lautstärken recht mikrophonisch, wenn es um höhere Gainsettings geht) minimal. Überrascht war ich als Kritiker vom Sound. Sehr individuell, sehr speziell, einfach schön. Das war schon etwas Besonderes.

Gleiches fuer die andere . eine 67er Gibson ES 335. Aber da halte ich jetzt wieder den Mittel .ähm . Zeigefinger hoch, nämlich warnend: Vintage heisst nicht gleich toller Ton! Ich hatte mir beide Instrumente erst nach längerem Hör- und Praxistest zugelegt. Gewarnt war ich. Ich bin zwar kein Vintage-Spezialist, habe aber über die letzten Jahre eine ganze Menge altes Gear gehört. Da war alles dabei, von toll bis nur noch "oll". Wichtig ist die Unterscheidung zwischen Spieler- und Sammlerteil. Begehrt sind bei Sammlern ja meist ältere, sehr gut erhaltene Instrumente. Die Favoriten sind sog. "Closet Beauties", also Instrumente, die seit dem Bau in irgendeinem Wandschrank standen und dann gefunden wurden (hier bitte Vorsicht walten lassen: der Vintagemarkt hat ein riesiges Fakeklientel!). Jeder sollte bei Stories wie "Bei meinem armen Grossvater, Gott hab ihn selig, unter dem Bett gefunden" . diese Gitarren (oder was auch immer ) sollten mehr noch als die abgenagten Vertreter von Spezialisten auf Herz und Nieren bzw. auf Fabrikationsstmpel und Nummer geprüft werden. Klar, wenn sie toll klingt, soll es uns egal sein, aber trotzdem wollen wir ja nicht 'nen Riesenbetrag für eine gute Fälschung ausspucken, auch wenn sie gut klingt, oder?

Also, wie gesagt, diese Modelle sind bei Sammlern hochbegehrt. Wer nun Abi von Reininghaus' Artikel zum Thema "Knock On Wood" gelesen hat, oder andere Publikationen zum Thema, oder sich generell mit dem Thema beschäftigt hat, der weiss vielleicht, wie eine Gitarre über die Jahre durch Bespielen den Ton ändert. Und ich glaube, da liegt die Magie dieser alten Gitarren. Eingespielt, eingeschwungen, wie immer man es nennen will, die Dinger spielen sich und klingen wie ein gut eingefahrenes Auto oder einfach ein oft getragener Handschuh (whatever floats your boat .).

Bei Gitarren, die nun tatsächlich für 30 oder 40 Jahre bei Omi im Wandschrank standen, haben wir diesen Effekt nun nicht. Und das ist leider nicht mehr zu ändern, selbst wenn sie nun in die Hände eines Vai-Fetischisten fällt, der dann 16 Stunden am Tag drauf herumshreddert. Das Holz ist hart, ein "Einspielen" ist so gut wie unmöglich. Das Instrument wird wohl für immer steif und stur wie frisch aus dem Werk (oder noch schlimmer) klingen. Gerade diese Instrumente sind also eher fuer den betuchten Sammler, dem es um Aussehen und Zustand geht, weniger für den soundgeilen Spieler.

Auf der NAMM und z.T. auch auf anderen Messen (und zwar nicht nur auf Vintagemessen wie der in Arlington/TX) werden oft stolz solche closet beautis präsentiert. Ein Kollege von mir durfte vor ein paar Jahren mal eine so präsentierte 56er Strat (1a Zustand, noch mit Preisschild dran, nie gespielt) auf einer NAMM austesten. Die Gitarre sah aus wie neu. Grosses Brimborium am Messestand. Mein Kollege fand die Gitarre aber soundmässig und von der Bespielbarkeit her "voll sch***e". Mark McGwire (Valley Arts) stand daneben und lachte sich tot. Gleiches gilt für andere Gitarren wie z.B. ES- Modelle oder Paulas von Gibson. Was hat es da nicht schon gegeben. "Ach geil, eine 64er ES 335 mit Bigsby" .geil, toller Zustand, leider verstimmt sich das Bigsby beim Blickkontakt und ruiniert leider den Sound dieser Semihollow-Gitarre (die alten Vibratos wiegen ganz schön).

Und zum Werterhalt. Auch als Spieler sollte man gucken, dass man dann sein neu erstandenes altes Baby gut pflegt. Letztes Jahr ging die Story um .da hatte ein GIT-Student den "heiligen Gral" gefunden: beim Garagenverkauf für schlappe $300 von einem Nichtinformierten eine tadellose 57er Strat gekauft. Boah, waren wir neidisch. Leider sah dem Trottel das Gerät zu neu aus, also rannte er durch sein Haus mit umgehängter Gitarre, und rammte sie beim Dudel gegen jede Ecke und Kante, die ihm entgegen kam. Klar, hinterher sah sie aus, wie wir Spieler uns 'ne alte Strat wünschen . abgenagt. Leider hatte der Jung den Wert des Instrumentes um mehr als 70% vermindert mit seiner Aktion. Boah, haben wir gelacht (und geweint) ...

Warum tipp ich das alles nun? (Muss ja auch mal ein Ende finden hier, sonst tipp ich mich noch blöd). Augen auf beim Vintagekauf - Lasst die Dinger prüfen, auch wenn Ihr teilweise eine Menge Geld hinlegen müsst für eine Expertise (einige Vintagehändler helfen Euch aber manchmal auch so aus). Überlegt Euch auch, ob der Kauf Sinn macht, ob Ihr das Ding wirklich braucht und benutzen könnt. Pflegt es, geht gut damit um. Nicht nur ist es wertvoll und hat die letzten Jahre nicht nur überlebt, um von Euch zu Feuerholz oder Blechschrott verarbeitet zu werden .nein, vielleicht seid Ihr nicht der Endbesitzer . denkt mal an den nächsten.

Und: Ich sehe meine Vintagegitarren nur als Addition zu meinem restlichen Gitarrenpark, der hauptsächlich aus neueren Instrumenten besteht. Nicht nur IMHO sind Vintagegitarren nicht das einzig Wahre. Toll klingen viele von ihnen, aber auch neue Instrumente sind toll (und sind dabei eher auf die alltäglichen und modernen Ansprüche ausgelegt). Und so sieht es auch bei den Grossen aus. Landau spielt neben den ollen Strats und Teles immer noch seine neuzeitlichen Tyler-Signatures . Joe Perry das Gleiche, allerdings mit Gibsons. Ähnlich Slash, Billy Gibbons, Eric Clapton, David Gilmour . Und: Vintage heisst nicht gleich gut. Wie bei neuen Gitarren gibt es da die Wunderwerke, aber auch genauso viele (wenn nicht mehr" Gurken. Lasst Euch nicht mitreissen, haltet Augen und Ohren auf, seid realistisch.

Soviel dazu . bis die Tage ...

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