 |
{title} |
|
| Warwick Black Label
(USA, Roundwounds) |
| The "Blacks"
from Warwick |
| Reviewer: |
Nobbi |
| Bild: |
http://www.warwickbass.com/misc/ |
| Website: |
http://www.warwickbass.com/misc/strings.html |
| Saiten/Satz: |
Sechssaiter |
| Material: |
Stahl |
| Saiten-Stärken: |
20; 40; 60; 80; 100; 120; 130 |
| Preis: |
ca. 40 Euro |
| Spielgefühl: |
neutral |
| Ausgewogenheit: |
gleichmäßig |
| Oberton-Verhalten: |
ausgewogen, tragend |
| Oberfläche: |
glatt und griffig |
| Fazit: |
Nun ja, Saiten zu beschaffen wirft immer wieder die selbe
Frage auf: Sind die teuren wirklich besser als die "Angebotshaussaiten"?
Ich habe in zurückliegenden Jahren wirklich herumprobiert, wie
ein Wilder. Mal erwarb ich diese "Hausmarke", mal diese "Markendrähte".
Um das Grundsätzliche vorwegzunehmen, es gibt sicher nicht "die"
Saite für jeden Basser! Jeder hat seine eigenen Ansprüche bezüglich
des Spielgefühls, des Sounds sowie des Kompromisses aus Haltbarkeit
und Preis.
Noch ein Vorwegnahme, Warwicks sind teuer
und je nachdem, wo man daheim ist, auch sehr teuer!!!
Da ich aber so Einiges hinter mir habe, sind die Warwicks nun
zu meinen Favoriten gereift. Nach meinem, zugegebenermaßen,
unmaßgeblichem Urteil reichen lediglich die GHS Bass Boomers
noch an die Qualitäten der "Blacks" heran.
Der Sound, den ich will, bewegt sich im Bereich der drückenden
aber brillant klingenden und melodischen "Hard-Rock-Mucke".
Hierfür sind die "Blacks" offenbar gewickelt. Die Boomers können
das auch aber vor wichtigen Terminen, wie Gigs oder Aufnahmen
kommen aber die "Blacks" auf meinen Bass. Sie produzieren in
jedem Frequenzbereich einen aggressiven und druckvollen Sound,
den man gut mit den Reglern des Basses oder des Amps kontrollieren
kann. Insbesondere die drückenden Tiefen und Mitten sind zwischenzeitlich
in meiner Band sehr gefragt.
Ich habe bisher keine andere Saite (Boomers ausgenommen)
gespielt, die derart differenzierte Soundeinstellungen umsetzt!
Jede Nuance des Sounds kann - bei entsprechender Hardware - effektiv
weg- oder hinzugeregelt werden.
Nun zu den Unterschieden
zu anderen Saiten!
Ich kann keine nickelhaltigen Saiten spielen, da die bei mir
sofort zu "Blacks" werden. Das hat aber nichts mit den Warwicks
zu tun, bei mir werden die nach der ersten Probe schwarz. Beispiel:
Rotosound Saiten.
Auf alle anderen Saiten gehe ich hier zum
einen wegen des Preis-Leistungs-Verhältnisses und zum anderen
wegen des Rufes der herstellenden Firmen nicht ein.
Ich
nehme die Boomers nochmals zum vergleich.
Sie klingen
ähnlich gut und haben eigentlich auch die gleichen Möglichkeiten.
Vorteil: Boomers bekomme ich auch als Einzelsaite und
es lässt sich der Satz designen, den ich brauche.
Bei Warwick ist dass nicht mehr "In" - Schade!
Die
Boomers haben jedoch eine geringfügig kürzere Haltbarkeit.
Ich habe die "Blacks" schon mal ein halbes Jahr auf dem Bass
gehabt, als es immer nur um Proben und Üben ging. Alles war
mit dem Amp oder dem Bass wieder korrigierbar. Aufgetreten wäre
ich mit den schlappen Drähten sicher nicht aber ist doch auch
eine Erkenntnis.
Wer mindestens zwei Bässe der selben Saitenzahl sein Eigen nennt,
sei dahingehend beraten, dass man die "Blacks" durchaus einmal
auskochen oder über Nacht in einem Spiritusbad reinigen kann.
Dann taugen sie nochmals für... hmmm... na ja einen Probemonat.
Ist dennoch ein kleines Sparpotenzial, denn die "Boomers" sind
dem auskochen oder der Spiritusbehandlung nicht gewogen!
Also
probiert es oder auch nicht!
Teuer sind die Teile
allemal.
Mein Fazit: "Preiswert" |
| Bewertung: |
| Bespielbarkeit: | 1 / 10 |
| Sound: | 1 / 10 |
| Haltbarkeit: | 1 / 10 |
| Preis/Leistung: | 4 / 10 |
|
| GESAMT: | 2 / 10 |
|
|
|