| Fazit: |
Nach
dem UB1622FX, das im Proberaum unterkam, bestand der Bedarf für
ein etwas größeres Pult an, weil ich das kleine wieder
zu Hause haben wollte und im Proberaum doch mal so ein oder zwei
Mic-Kanäle ganz günstig wären. Das UB1832FX Pro
ist mechanisch und im Aufbau dem UB1622 vergleichbar, daher spare
ich mir an dieser Stelle diese Details und verweise auf das UB1622FX.
Statt dessen nun die Unterschiede zwischen dem kleinen Pult und
dem etwas größeren. Dass dieses hier etwas breiter
ist, ist klar.
- Sechs Mono Mic/Line-Eingänge (XLR/Klinke, symm. + asymm.)
mit 3-Band-EQ (parametrische Mitten-Regelung), PAN, GAIN, MON,
AUX-1 und AUX-2-FX, INSERT auf der Pult-Rückseite
- Vier Stereo-Line-Eingänge (symm. + asymm.) mit 4-Band-EQ
(Mid-Lo, Mid-Hi), +4/-10dB umschaltbar
- Zwei bzw. drei AUX-Busse, einer belegt für eingebautes
Effektgerät (kann ausgekoppelt werden)
- Ein AUX-Bus bildet den MONITOR-Bus, der mit eigenem Fader
und Ausgang versehen ist.
- Ein SUB-Bus, Solo-Bus, PFL
- 9-Band-Equalizer für MAIN oder MONITOR-Ausgang
- Surround-FX für MAIN oder MONITOR zum Verbreitern der
Stereo-Basis
- Kopfhörer-Ausgang, Tape-In/-Out (in und aus Main Mix)
- Phantom-Power
- Eingebautes Netzteil
Der Equalizer ist für Ausgleichen von Raum-Akustik besser
geeignet als die EQs in den Kanalzügen, auch wenn die Knöpfe
etwas klein geraten sind. Der Surround-FX ist ganz nett, aber
eher ein Feature für Home-Recording über Kopfhörer,
mit einer realen PA wird der Sound dadurch ausgedünnt. Der
MONITOR-Bus mit eigenen Regelungs-Möglichkeiten könnte
eine Hilfe für Mischpult-Anfänger sein. Eine reale Struktur
mit 3 AUX-Bussen hätte es aber genauso getan.
Dieses Pult rauscht übrigens etwas mehr als das kleine,
was für PA-Anwendungen aber noch nicht in's Gewicht fällt.
Für Home-Recording erscheint mir das UB1622 als die bessere
Wahl, weil man den EQ und den MONITOR-Weg nicht braucht.
Ist aber sehr brauchbar das Pult. Geringer Punktabzug für
etwas höheres Rauschen.
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