| Fazit: |
Die Möglichkeiten für den Preis sind schon gigantisch; insgesamt 25 Gitarrenmodulationen, von Les Paul, Rickys, div. Fender über Gretsches bishin zu Akustischen Gitarren, Banjo und Sitar!
Mit der Workbench Software (kostet 100 Euro, oder gratis Download wenn Vetta-Amp vorhanden) kann man auch alternate Tunings (bis zu 1 Oktave hinunter und hinauf) realisieren - Drop D und Open für slide per Knopfdruck - und die klingen wirklich gut.
Meines Erachtens sind die Modulationen sehr gelungen, die Tele (v.a. Steg) hat ordentlich "Twäng" (für meine Verhältnisse jedenfalls) die Strat holt Stevie Ray und Jimmie ins Haus und die Akustikmodelle (3 Martins, 1 Guild, 1 Gibson) klingen ohne großen Aufnahmeaufwand schlichtweg wie Akustische Gitarren. Die Piezos haben ein ganz leises Knacken vorweg - ist nur im extremen High-Gain Bereich wirklich bemerkbar.
Die Bedienung hat nichts von digital: 1 Vol, 1 Tone, 1 5Weg-Fenderstyle Switch und den Knopf zum Auswählen des Gitarrenmodells.
Die Gitarre hat ein Stereokabel und ein Netzteil dabei für die Stromversorgung - man kann sie auch mit 6 AA Batterien für ca. 12 Stunden betreiben.
Manko bei der Variax: Die Optik ist gewöhnungsbedürftig - keine Magnetpus schauen einfach komisch aus. Inzwischen hab ich mich damit abgefunden (wenn ich sie umhäng hab steh ich vor keinem Spiegel :) )
Mit Tremolo wär sie mir lieber gewesen, allerdings hätte ich dann die 600 Kaufen müssen - die kostet über 700 Euro, was meines Erachtens den Unterschied von Verarbeitung und Hardware gegenüber der 300 nicht in Relation steht.
Tolle, wirklich inspirierende Gitarre - in Verbindung mit meinem Modelling-Amp sind wirklich (fast) alle Sounds abgedeckt. |