| Fazit: |
Die
Pandora Box ist derzeit das ultimative Übungsgerät. Hab nach
dem Kauf erst mal ein paar Tage sich die Begeisterung setzen
lassen, damit ich einigermassen vernünftig Stellung nehmen
kann.
Es handelt sich um den Nachfolger der PX-3B. Damit gelten
alle schon beschriebenen Eigenschaften und die Möglichkeiten
sind etwas erweitert worden, hauptsächlich sind jedoch die
Anzahl der Programme und der Umfang des digitalen Speichers
(jetzt 32 sec.)für Loops gewachsen.
Also: erst mal die lange Aufzählung der Features auf der Herstellerseite
geniessen, dann die Beschreibung des Vorgängers PX-3B lesen,
ein wenig drauflegen, und das ist dann die Pandora PX-4B.
Da das ganze Zauberkästchen eine moderne Digitalprozessor-Spielwise
ist, gibts alles, was da heute dazugehört: neben dem Effekte-Bauchladen
sind da Verstärker- und Boxen-Simulationen, Doppelbelegung
der analogen Toneregeler für einen Bass-Syntesizer, Zusammensetzen
von Drum-Tracks aus Takten verschiedener Patterns, natürlich
ein chromatischer Tuner,und verblüffend: Tonhöhenverschiebung
des eingespielten Aux-Signals. Es soll ja Leute geben, die
auch beim Bass ein halber Ton Stimmungsunterschied zur mitgespielten
CD stört...
Es gibt ein paar Tasten mehr als beim Vorgänger, das Endlosrad
kann für unterschiedliche Auswahlmenüs eingestellt werden.
Ich finde die Bedienlogik akzeptabel und erlernbar, auch wenn
ich noch nicht annähernd damit durch bin.
Die Pandora Box kommt jetzt in einem Hochformat-Kästchen,
das geringfügig größer als eine Zigarettenschachtel ist. Es
gibt jetzt einen aufsteckbaren Gürtel-Clip, der selbst noch
mal einen Schlitz hat, so dass der Gitarrengurt durchgesteckt
werden kann und die kleine Kiste recht sicher und erreichbar
z.B. links überm Instrument hängt. Wer die Pandora Box so
als universelles Effektgerät beim Gig zwischenstöpselt oder
mit Kopfhörer durch Wohnstube oder Schrebergarten wandert,
kann mit ca. 10-12 Std. aus einem Satz von 4 Batterien AAA
(die kleinsten) rechnen. Also beim ausgedehnten Üben vielleicht
doch die Strippe zu einem Netzteil in Kauf nehmen.
Der Preis (Straßenpreis so um EUR 300) ist für so ein paar
Gramm Plastik ganz schön heftig, geht aber im Hinblick auf
die umfangreiche Digitaltechnik in Ordnung. Eine Galerie Tretminen
mit weniger Tricks wäre teurer....
Also anstöpseln, Kopfhörer anziehen, ein Stu Ham Effektprogramm
reingedreht, und schon steht man in einem Fussballstadion
und entlockt seiner Axt einen bombigen SVT Sound (oder was
auch immer man mag....). WARNUNG: Das Dings macht süchtig,
da fehlen garantiert nachher ein paar Stunden Schlaf.
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