| Fazit: |
Das Toneworks AX1B, Multieffekt für Bass, ist
bei mir seit zwei Monaten im Gebrauch und hat sich bestens bewährt. Es bietet ab Fabrik
30 fertig zusammengestellte Programme an, die jeweils geöffnet und bei Bedarf
neu editiert bzw. an den eigenen Bedarf angepaßt werden können. Die darin verwendeten
Effekte können also reduziert oder erweitert und auch in der Intensität eingestellt werden.
Danach kann man einen Namen eingeben und das neue Programm an beliebiger Stelle abspeichern. Nach
der anfänglichen, ausgedehnten Spielphase mit den teils bombastischen Presets zeigt sich, dass
bei vernünftigem, reduziertem Einsatz der Bass je nach Anpassung an die Kollegen und die
benutzten Effekte ein besseres Durchsetzungsvermögen im Sound erhält. Die Transparenz im
Gesamtklangbild läßt sich verbessern. Die Fülle der angebotenen Effekte ist für mich
auf jeden Fall ausreichend: Compressor 1 2, Exiter 1 2, Overdrive 1 2, Distortion, Octaver
1 2, Equaliser 5 Band, Chorus 1-4, Vibrato, Flanger 1-4, Phaser 1-4, Tremolo
1 2, Pan 1 2, Defret, Autowah 1-4, Preciwah, Fixwah, Random 1-3, Pitch 1-4.
Über das Pedal steuerbar: Volume, Chorus 1 2, Vibrato, Flanger, Phaser,
Tremolo, Pan, Ring-Modulator, Wah, Voice, Random, Pitch, Bender, Drone,
Delay, Hold, Echo, Room, Hall, Sample, Loop, Scratch. Ambience-Simulation:
Room 1 2, Hall 1 2, Delay 40 - 1000 msec. Amp-Simulation: 4 Typen zur Auswahl. Zusätzlich
gibt es ein Metronom und ein Stimmgerät; der Multieffekt läßt sich auf Bypass und auf
Stumm schalten (zum Stimmen). Am Ausgang läßt sich außer der Combo alternativ ein
Kopfhörer, eine Stereoanlage oder natürlich auch das Mischpult bzw. der PC anschließen. Der
erreichbare Sound entsprich meinen Vorstellungen, die Möglichkeiten der Beeinflussung sind groß
genug. Spielereien wie Ring-Modulator, Scratch, Pan, Fixwah, Random, Drone und Bender
muß man ja nicht verwenden. Die Hold-Funktion zum Aufzeichenen und Wiedergeben von Loops finde ich
recht interessant, weil man sich beim einsamen Üben einen Hintergrund selbst erzeugen und
zwischendurch auch erneuern kann. Die Defret-Funktion ist nicht überzeugend, aber vielleicht
geht's ja auch nicht besser, jedenfalls läßt sich ein Fretless damit nicht simulieren. Die
Handhabung ist nach der Einarbeitung logisch und einfach. Auch während des Spielens ist der
Programmwechsel und die Bedienung des Pedals problemlos. Stabilität O.K. Verbesserungsvorschlag:
beleuchtetes Display. Fazit: Ich bin rundum zufrieden mit dem Kauf; würd's nicht mehr
hergeben.
|