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Making Scales Musical
Das konnte ich mir natürlich auch nicht verkneifen.
Besser: das ist ja Ziel der ganzen Übung.
Geht man nun diese ganzen Leitern durch, wird, jeder
individuell, seine Lieblinge finden. Die Lieblinge findet man dadurch, dass
sie hängen bleiben, im Ohr und im Bauch. Man braucht sie noch
nicht einmal auswendig lernen, sie setzen sich fest. Vielleicht nur drei, vielleicht
aber auch sechs oder sieben. Und das sollte man nutzen, sie zu vertiefen und
zu festigen. Da ist die Erweiterung des eigenen musikalischen Spektrums.
Die Skalen nun herauf und wieder herunter zu nudeln,
das bringts nicht. Adam Nitti hat das Prinzip Making Patterns Musical
erklärt, was heißt: setzt Patterns und Skalen in einem musikalischen
Zusammenhang! Dann bekommen sie einen Inhalt und eine Platz im eigenen Denksystem.
Keine Skalen dudeln, Musik machen. Dann darüber improvisieren. Auschnitte
nehmen, Riffs bauen. Etc. pp.
Verfahren
Wenn wir die Noten einer Leiter durchnummerieren,
1 = Stufe I, 2 = Stufe II etc., sind folgende Übungen
möglich und zur Vertiefung ganz wirksam. Nebenbei auch schöne Finger-
und Streckübungen, Stringskipping und Anschlagstraining inklusive.
Dann nehmen man die Skalen und spiele sich durch
die Patterns durch, Hören ist dabei das Wichtigste! Wenn das Gefühl
für das Objekt der Begierde eingesetzt hat, kann man anfangen, das Patterns
nach eigenem Geschmack zu variieren, bis hin zum Aufbau von Riffs und Linien.
Rhythmik habe ich nicht angegeben, und zwar mit
Grund. Das ist nämlich auch individuell verschieden, der eine spielt am
liebsten Viertel ala Walking Bass Lines, der Nächste nun am liebsten
Shuffle Feel mit Triolen. Eventuell sind also die folgenden Patterns rhythmisch
korrekt mit Fills zu verlängern, Beispiele zuerst.
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